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| Geschichten - Della Wella, das kleine Mädchen vom Malterhof Teil 2 |

Della Wella und Äffchen
Della Wella sah unheimlich Schatten ...
Neue spannende Abenteuer erleben die ...
Wer ist Tara?
Wer schwindelte manchmal beim "Mensch ärgere dich nicht"?
Wenn ihr mal Sorgen habt, dann betet mal von Herzen zum lieben Gott. Sprecht mit euren Eltern oder mit euren Freunden in der Schulklasse oder zu Personen zu denen ihr Vertrauen habt. Glaubt mir, es gibt gute Menschen die uns ein Vorbild sind. Zeigt eure Nächstenliebe wie z.B. Della Wella, dann wird euch Jesus den richtigen Weg zeigen.
Euer Joscha Kaprino
...da am Fenster sah Della Wella unheimliche Schatten. Das Fenster das halb geöffnet war, bewegte sich mehrmals. Der Halbmond gab nur ein schwaches Licht, so konnte Della Wella nicht erkennen, um was es sich da handelte. Sie saß ganz ruhig in ihrem Bett und wartete ab was da kommen würde. Sie faltete ihre Hände, die leicht zitterten und sprach leise ein Gebet. Was kann das nur sein?
Wer konnte da auf dem Hof sein? Die beiden Hunde Tano und Joggi sowie die Katzen Peng Flecka und Äffi hatten im Haus und Hof Tag und Nacht ihre Freiheit. Sie lagen friedlich in der Küche in ihren Körbchen und träumten in die Nacht hinein. War es ein Einbrecher? Alles ging so ruhig zu. Wenn nur die unheimlichen Schatten nicht wären. Wie gebannt schaute Della Wella immer wieder auf das sich immer kleiner. Plötzlich hörte sie ein Miauen, 2 ganz kleine Kätzchen standen, durch den Mondenschein gut sichtbar, auf der Innenseite der Fensterbank. Della Wella machte blitzschnell die Nachttischlampe an und da sah sie die beiden Kätzchen ganz deutlich. Mit einem tiefen Seufzer der Dankbarkeit das es kein Einbrecher war, rief sie den beiden Kätzchen zu: "Kommt zu mir, ich tue euch nichts zu Leide.
Ihr habt bestimmt einen großen Hunger und Durst. Wo kommt ihr denn her so mitten in der Nacht?" sagte DeIla Wella immer wieder. "Wo ist denn eure Mutti? Ihr seid doch noch so klein." Sie drückte die Beiden fest an sich das Schnurren der Beiden war so herzergreifend. Da ging ein Spalt die Schlafzimmertür auf und das kleine Äffi streckte sein niedliches Köpfchen durch. Was es da sah konnte es gar nicht begreifen. Es kratzte sich ein paar mal ganz verlegen, Della Wella jedoch legte einen Finger auf ihren Mund und machte mit den Lippen pssssst. Das Äffi begriff sofort. Da ging die Tür ganz auf und Tano, Joggi, Flecka und Peng schauten total überrascht auf die beiden Kätzchen. Sie verhielten sich alle mucks Mäuschen still. Da sprangen die Winzlinge vom Bett direkt zu den anderen Tieren. Es war Liebe auf den ersten Blick von beiden Seiten. Eine Familie wie im Bilderbuch.
Da stand nun Della Wella mitten unter den Lieben. Jeder Fotograf hätte seine wahre Freude daran gehabt, diesen einmaligen Schnappschuss im Bild fest zuhalten. Auf dem Malterhof war dieses Bild ständig anzutreffen. Della Wella nahm die beiden Kätzchen auf den Arm und trug sie in die große Küche. Dort standen verschiedene Schüsseln, gefüllt mit leckeren Hundekuchen sowie Leckereien für die Katzen und Obst fürs Äffi. Das frische Wasser stand gleich neben dran. So konnten die Tiere auch Nachts bei Bedarf essen und trinken, Della Wella nahm aus dem Futterschrank, einige Schälchen mit frischem Futter und reichte sie den ausgehungerten Kätzchen. Ach was war das für ein Fest für die Kleinen. Sie mussten eine Zeitlang kein Essen gehabt haben, dann tranken sie hastig. Es war eine Freude den Beiden zu zusehen.
Nachdem die Zwei satt waren, aßen die anderen Tierchen auch noch ein bisschen. Die Neuankömmlinge waren auf einmal so müde, das ihnen ständig die Augen zufielen. An der Hintertür hatte Dr. Malter ein kleines Türchen gemacht, so das die Hunden und Katzen mal raus konnten. Auch das Äffi benutzte diesen Gang. Als wollte Flecka und Peng den beiden Kätzchen zeigen wie man rein und raus geht, gingen sie ein paar mal raus und rein. Aber die Beiden waren längst eingeschlafen. Alles hatte sich so ruhig abgespielt, so das die Eltern von Della Wella gar nichts mitbekommen haben. Jetzt gingen auch die anderen wieder schlafen. Jedoch legten sie sich alle in die Nähe der kleinen Kätzchen. So verging die Nacht so friedlich, wie sie begonnen hatte. Della Wella hatte ihnen allen eine gute Nacht gewünscht und dabei streichelte sie die Tierchen noch ein paar mal. Sie legte sich in ihr Bett und dankte dem lieben Gott das es kein Einbrecher war. "Danke, danke", betete sie, dann war sie zufrieden eingeschlafen.
Am Morgen standen Frau und Herr Malter wie immer so gegen halb 7 auf. Sie merkten bis dahin noch nicht was sich in dieser Nacht im Haus abgespielt hatte. Frau Malter wunderte sich ein wenig, das Della Wella noch schlief. Sie ging ganz leise ins Kinderzimmer. Was sie da sah, traf in ihr gutes Herz. Die kleinen Kätzchen lagen bei ihr, wie die Mutter bei ihrem Kind. Sie ging ganz still in die Küche zu ihrem Mann und bat ihn dieses friedliche Bild einmal an zusehen. Als er dies sah, lächelte er und sagte leise: "Siehst du, unsere Familie hat über Nacht Nachwuchs bekommen und gab seiner Frau dabei einen Kuss. "Der Kaffe duftete durchs ganze Haus. Inzwischen war Leben ins Haus gekehrt Peng, Flecka, Tano, Joggi und Äffi bekamen ihr Morgenfutter und da kam Della Wella und hinter ihr die kleinen Kätzchen."Mama, Papa, Papa, Mama", rief sie, "schaut mal was der liebe Gott uns heute Nacht geschickt hat.""Ja mein Engel, der liebe Gott hat ihnen den richtigen Weg gezeigt." Sofort nahm Dr. Malter seinen großen Arztkoffer und begann mit der Untersuchung der Kleinen.
Inzwischen rief Frau Malter bei Frau Welter, seiner Sprechstundenhilfe an und erzählte ihr kurz was in der Nacht auf dem Hof geschehen ist und das ihr Mann etwas später in die Praxis kommen würde. Die anderen Patienten möchten sich bitte noch etwas gedulden. Frau Welter eine nette liebenswerte 50 jährige Dame, die schon als junges Mädchen bei Dr. Malter Senior arbeitete, kam des öfteren auf den Malterhof und war immer ein willkommener Gast. Sie konnte so herrlich vegetarische Gerichte machen.
Wir werden noch manches von dieser immer zuvorkommenden Frau hören.Einmal wurde sie gefragt, wie sie bei all dem Stress immer noch so nett sei. Sie sagte ganz leise: "Wer mit Dr. Malter arbeitet, ist immer gut gelaunt. Ich bin fast 34 Jahre hier, zuerst beim Vater und jetzt beim Sohn, alle waren immer sehr gut zu mir. Deshalb bin ich mit der ganzen Familie Malter tief verbunden. "Frau Welters Mann Horst ist Chefkoch in einem vegetarischem Restaurant. Er ist ein hervorragender Meister seines Faches. Wir werden auch noch von ihm noch Gutes hören, und da war noch die 18 jährige Tochter Tara der Beiden. Als ich sie zum erstenmal sah.... Aber davon später mehr.
Einiges kann ich schon sagen, ich bin fest überzeugt das hier der liebe Gott uns Beide für einander bestimmt hatte. Zurück zu den kleinen Kätzchen. Nachdem Dr. Malter die Zwei gründlich untersucht hatte, sagte er das die Beiden kerngesund sind und sie auch keine Flöhe haben. "Sie sind noch etwas erschöpft. Wahrscheinlich hat sie jemand über den Zaun gelegt. Aber besser so als wenn jemand, ach ich darf gar nicht daran denken. Bald werden die zwei Kleinen so lustig herum springen wie die Großen. Jetzt müssen wir nur noch einen Namen für sie finden", sagte Dr. Malter. Dabei schaute er auf Della Wella. Die lächelte vor sich hin und sagte: "Wenn du von der Arbeit kommst, haben wir einen Namen gefunden. Ach Papi, Jungen oder Mädchenname?" "Daran habe ich gar nicht gedacht. Es ist ein Mädchen und ein Junge." "Fein", sagte sie und überlegte.
Bevor der Vater in die Tierpraxis fuhr, machte er wie jeden Morgen einen Rundgang über den ganzen Hof um nach dem Rechten zu sehen. Die Tiere liefen ihm nach. Er gab jedem gerecht verteilt seine Streicheleinheiten. "Oh je ich muss zur Arbeit." Als er sich von allen, wie jedes mal, verabschiedet hatte, fuhr er davon.
Della Wella half ihrer Mutter jedes mal bei der Hausarbeit, so auch an diesem Morgen. Plötzlich mussten beide so über das Äffchen lachen. Es hatte 2 Bananen in der Hand und versuchte sie den beiden Katzen zu geben, aber die wollten nur damit spielen. Nach einer Weile aß Äffi die zwei Bananen und piepste vor Freude. Nach dem in der Küche wieder alles aufgeräumt war, gingen alle hinaus zu den Schafen Algo und Manni. Da kamen schnell angeflitzt die beiden Esel Mambu und King. Alle wurden wie immer herzlich begrüßt. Da kamen die beide Neulinge dazu, Algo und Manni machten ein paar mal mää als wollten sie die zwei neuen begrüßen. Auch Mambu und King begrüßten sie durch ein laute ia ia ia. Da rief Della Wella: "Minka, Peterle erzählt mal euren neuen Freunden was die Nacht geschehen ist.""Wir haben 2 Namen", sagte ganz freudenstrahlend Frau Malter." "Ja, ja rief", Della Wella, "Minka und Peterle." Immer wieder rief sie Minka und Peterle, doch die beiden Katzen wussten noch nicht so recht etwas mit den Namen anzufangen, aber Hauptsache alle waren glücklich.
So verging die Zeit am Morgen. "Ach, es ist ja schon halb 10, gleich kommt Frau Winkel." Frau Winkel ist seit Jahren im Haus von Familie Malter als Zugehfrau, einmal in der Woche beschäftigt. Sie hat ein Talent alles picko-beIlo zumachen. Alle haben sie gerne. Beim Staubsaugen singt sie immer Lieder von Wind und Meer und das klingt so lustig. Wenn sie mit der Arbeit fertig ist, spielt sie noch ein paar Runden "Mensch ärger dich nicht". Da geht es richtig spannend zu. Ich glaube das sie ein bisschen schwindelt. Aber wer hat das noch nicht gemacht.
Ich hatte heute den ganzen Tag meinen Eltern im Garten geholfen, mein Vater hatte eine Woche Urlaub. So konnten wir mal richtig in unserem großen Garten arbeiten. Meine Gedanken waren oft auf dem Malterhof. Ich vermisste einfach alles. Da sagte mein Vater zu meiner Mutter gewandt: "Meinst du nicht auch das Joscha nicht schon genug gearbeitet hat?" Meine Mutter sagte zu mir: "Jetzt duschst du dich und in einer Dreiviertel Stunde bist du auf dem Malterhof." "Danke." Ich rannte so schnell wie ich konnte.
Bald war ich auf dem Weg zum Malterhof. Unterwegs wollte ich für Frau Malter noch ein paar Blümchen pflücken. Für Della Wella und den Tiere hatte mir meine Mutter ein paar Leckereien eingepackt. Ich hielt an einem Waldweg an. Da war eine große wunderschöne Wiese am Waldesrand. Ich ging so etwa 100 Meter da stockte mir der Atem. Ein furchtbarer Anblick...
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