Aus tiefstem Herzen, ganz in Liebe versunken, schreibt Hassan Mustapha in seltener Ausstrahlung seine Gedanken und Gefühle, seinem Schmerz der Seele, seine Freude des Herzens und seine Erlebnisse in Gedichten nieder. Seine sinnliche Betrachtung, seine außergewöhnliche Wortwahl, seine erotische Stimme, die lassen in vielen Herzen vielfältige Gefühle wach werden. Die Leser werden überrascht sein, zu erfahren, dass Hassan Mustapha im Oktober 1969 im Libanon geboren ist, seit über 23 Jahren mit seiner Familie in Schotten lebt und arbeitet und die Fähigkeit zu solch differenziertem künstlerischem Schaffen in deutscher Sprache hat.
Er hat den Beruf des Rechtsanwalts- und Notargehilfen gelernt, war später in einem Industrie- und zuletzt in einem heimischen Handwerksbetrieb tätig.
Lange war sein Talent verborgen und nur durch einen Zufall hatte ich das Glück, seine poetischen Werke einmal lesen zu können. Aufgeschrieben hat Hassan Mustapha seine Gedichte in einem Tagebuch, das er bis heute führt, und in dem vielleicht schon die Ansätze für weiteres literarisches Schaffen verborgen sind.
Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass Hassan Mustapha, der noch viele Ideen für weitere Werke hat, viele begeisterte Leserinnen und Leser finden wird. Sicherlich werden auch öffentliche Lesungen dazu beitragen, dass ein innerer Gedankenaustausch zwischen ihm und seinem Publikum entstehen wird.
Wer Hassan Mustapha einmal erlebt hat, wird durch dessen Natürlichkeit, seine exotische männliche Schönheit, seine Freundlichkeit und sein herzliches Lachen sowie von seinem Humor sicherlich begeistert sein.
In diesem Sinne wünsche ich dem ersten Buch des jungen Autors viel Erfolg und einen breiten Leserkreis.
Walter Näckel aus Schotten
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Alle auf den folgenden Seiten veröffentlichten Gedichte von Hassan Mustapha unterliegen dem genannten Copyright.
Wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung von Walter Näckel aus Schotten zur Veröffentlichung der Gedichte von Hassan Mustapha auf unserer Homepage.
Zeige Deinen Mut
Gedanken kommen und Gedanken gehen,
mit Worten umschreiben und Gedichte entstehen,
doch läuft man blind in der Welt umher,
so fällt manch' einem das Dichten schwer.
Öffne deine Augen, wenn der Tag beginnt,
höre auf deine Sinne wenn sie dich regen,
versuche zu fühlen wie ein kleines Kind,
und der Stift in Deiner Hand wird sich bewegen.
Schreibe auf was Du siehst, ob böse ob gut,
ob mit Freude oder Schmerz,
sag' es mit Deinen Worten, zeige Deinen Mut,
aber las es kommen aus Deinem Herzen.
Die erste Berührung
Peitschend jagt der Wind Regentropfen gegen mein Fenster, und mit warmem Atem zieht er durch die mit meiner Angst durchglühten Nacht.
Ein Blick in's Dunkel und die Furcht erwacht durch die ruckartigen Bewegungen der Bäume, wie Gespenster, doch mit der Angst auch die neue Hoffnung erwacht.
Das Heulen des Windes flüstert Einsamkeit und Sehnsucht mir ein, wie ich sie vorher noch nie verspürte. Ich vermisse Dich und brauche Dich jetzt, so wie damals in unvergessener Nacht, als ich das erstemal Dich berührte.
Dann sage ich lieber Gott...
Ist ein Mensch so fähig zu lieben, das ihm sein eigenes Leben nichts mehr wert ist?
Kann ein Mensch sich so von Liebe abhängig machen, das er nur blind seinen Gefühlen folgt?
Schafft es ein Mensch, sich nur von der Hoffnung am Leben zu erhalten, dass die verlorene Liebe wiederkehrt?
Kann Liebe wirklich so grausam sein?
Verliert ein Mensch seinen Glauben an Dich, wenn Du Ihm die Hilfe verwehrst von seinem Traum geliebt zu werden?
Verstößt ein Mensch gegen Deine Gebote, weil er aus verwehrter Liebe Trost im Tode sucht?
Ist es wahr, frage ich mich, dass die Liebe, die uns letztendlich den Kummer hinterlässt, nicht bestraft wird?
Kann Liebe wirklich so ungerecht sein?
Wenn das Deine Liebe ist und ungerecht ist, dann sage ich, lieber Gott, dass auch lieben eine Sünde ist.
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