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Gedichte - Hassan Mustapha - Mein Leben für die Liebe 4

Geborgenheit

Einsam, alleine und wahr,
Gedanken gefüllt und Hoffnung so leer.
Meine Liebe zu Dir, wie Wasser so klar,
noch nie empfand ich, so wie zu Dir.

Glück, Freude und Trauer,
der Druck Deiner Hände so weich,
tote Hitze und eiskalter Schauer,
Deine Liebe macht alles gleich.

Dein Blick strahlt aus die Heiterkeit,
Deine Augen schauen zu mir,
noch nie fühlte ich Einsamkeit,
wenn ich war in der Nähe von Dir.


Wir beide im Dunkeln

Wir beide im dunkeln, ganz unerkannt,
in der träumenden Nacht war ich von Dir gefangen,
als ichsreichelte Deine zärtliche Hand,
ich wünschte dieser Augenblick wäre nie vergangen.

Und in der Farbe der Nacht zeigte ich Dir, was ich für Dich fühle,
und nur der silberne Mond schaute uns zu,
durch das Fenster stieg die nächtliche Kühle,
still lagen wir da und lauschten der Ruh'.


Du brichst alle Gesetze...

Meine Gedanken hielt ich efangen in all den Jahren,
und meine Gefühle wollte ich niemandem zeigen.
Nur vor Dir konnte ich meine Träume nicht bewahren,
denn Du brichst alle Gesetze des Schweigens.


Erst dann...

Erst wenn der Tag wird von Dunkelheit umgeben,
und erst wenn die Sterne nicht mehr scheinen,
erst wenn zwischen Himmel und Erde keine Vögel mehr schweben,
erst wenn die Menschen verlernen das Weinen.

Erst wenn die Gefühle gegen die Wahrheit rebbelieren,
und erst wenn auf der erde kein Herz mehr lacht,
erst wenn die Liebenden ihre Träume verlieren,
und erst wenn das Schweigen über die Einsamkeit wacht.

Erst wenn Planeten aufeinanderprallen,
und erst wenn die Meere überschäumen,
erst wenn keine Wassertropfen mehr vom Himmel fallen,
und erst wenn die Menschen aufgeben zu träumen.

Erst wenn Blicke sind kälter als Eis,
und erst wenn Leben und Tod sich immer mehr gleichen,
erst wenn eine Berührung kalt ist, und doch heiß,
erst dann wird meine Liebe von Dir weichen.


...und schütze mich vor dem Mondenschein

Lange Zeit hat meine Feder geschwiegen,
konnte keine Worte für meine Gedanken finden,
doch nun, da meine Gefühle dem Dunkel entstiegen,
möchte ich meine Träume zu einem Gedichte binden.

Wie soll ich dir sagen, das Du mich verstehst,
dass Du meinem Leben einen Sinn gibst,
dass ich mich davor fürchte, wenn Du von mir gehst,
und nur möchte, dass Du mich ein wenig liebst?

Es fielen die Worte zu nächtlicher Stunde,
tausend Antworten auf tausend Fragen,
es spürte Hoffnung für mich, aus Deinem Munde,
oder liebst Du mich erst, wenn mein Herz aufhört zu schlagen.

Soll das schon alles gewesen sein?
Wie der Tod eines Falters im stürmischen Wind?
War alles nur Lug und falscher Schein?
Weil ich Dir vertraut habe, wie ein hilfloses Kind.

Sollte ich im Schlaf nur ihre Haut berühren,
so bewahre meinen Traum vor dem Sonnenschein,
wenn ich wach, las das Dunkel nicht meine Sinne verführen,
und schütze mich der Mondenschein.

Copyright © by Gerhard H. Wenzel-Verlag, Schotten / Alle Rechte vorbehalten

Copyright © by Sonja und Ralph Streckhardt, Eschwege | Alle Rechte vorbehalten | Start: 21.07.2003 | Last Update: 12.04.2010