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Gedichte - Hassan Mustapha - Mein Leben für die Liebe 10

Die letzte Nacht

Die letzte Nacht, Seite an Seite,
und lauter Stille durchdringt die Nacht,
Erinnerungen kehren aus der endlosen Weite,
und mein Verlangen SIE zu Lieben ist wieder entfacht.

Ach wäre ich doch blind, hätte ich sie nie gesehen,
wäre ich doch taub, mich nie ihre Stimme betört,
hätte ich doch Mut zu ihr zu gehen,
doch weil ich noch feige bin, hat sie mir nie gehört.

Wo mag sie jetzt, ihren Zauber versprühen?
Hat sie mich vergessen oder denkt auch sie noch zurück?
Ließ die Zeit ihre Vergangenheit verglühen?
Oder wahrt sie im Herzen, auch von mir, noch ein Stück?

Ich sehe eine Träne in Deinem Gesicht,
doch auch Dir habe ich all meine Liebe geschenkt,
Du gabst mir Schatten, doch ich suchte das Licht,
Du hast meine Hoffnung nach Liebe in Einsamkeit ertränkt.

So gehe ich meine Wege, wo immer sie auch enden,
und ich suche nach Menschen, die meine Schmerzen kennen,
auch du wist mein Schicksal nicht von mir wenden,
denn Du weißt, wir werden uns im Morgengrauen trennen.


An Dich gebunden

Mein Herz kann Dich noch immer nicht vergessen,
auch wenn ich habe eine neue Liebe gefunden.
Meine Träume werden von der Vergangenheit zerfressen,
denn ich fühle mich noch immer an Dich gebunden.

Werde ich Dich niemals mehr erreichen,
und werde ich nie wieder Deine zarten Lippen spüren?
Werden unsere Gefühle sich nie wieder gleichen?
Und wann wirst Du mich wieder in meine Träume führen?


Angst

Der Regen erfüllt mein Herz mit Gefühlen,
das Wasser durch meine Erinnerungen rinnt,
ich spüre meine Liebe zu Dir neu erglühen,
ich habe Angst, die Vergangenheit beginnt.


Ich möchte...

Ich möchte mit Dir das selbe denken,
ich möchte mit Dir zusammen Träumen,
wir wollen uns unsere Gefühle schenken,
ich möchte nie einen Tag mit Dir versäumen.

Ich möchte Deine Gedanken ergründen,
denn ich Liebe Dich, das ist mir jetzt klar,
ich möchte unsere Liebe neu entzünden,
und mit Dir gehen, wo ich nie war.

Ich möchte Deine Liebe ewig in Erinnerung behalten,
ich möchte, das Du mir verzeihst,
und meine Gefühle für Dich lasse ich nie erkalten,
denn ich weiß jetzt, was es zu Lieben heißt.


Wahre Gedanken

Der Morgen erweckt mich zu neuem Leben,
die Nacht hüllt in Gedanken mich ein,
frierendes Schweigen will mich dazu erregen,
Dir zu schreiben und zu sagen mein.

Meine Träume durchflochten von goldenen Band,
Deine Bilder in meinem Traum,
ich liebe Deine Augen, Deine zärtelnde Hand,
Phantasmen aus tänzelndem Schaum.

Sterbende tränen und ein Mund aus Lachen,
eine tötende Hitze und eine Stille aus Eis,
sind meine Freunde, die Nachts über mich wachen,
Du liebst mich nicht, ich weis.

Gedanken aus Kristall wie Wasser so klar,
Fülle und Leere in meinen Sinnen,
die Sehnsucht nach Deinem schmeichelndem Haar,
ich kann der Vergangenheit nicht entrinnen.

Wie der Duft einer Rose, Deine Haut so zart,
Augen aus Kristall, darin spiegele ich mich,
Dein Wehren gegen meine Liebe trifft mich so hart,
jedoch für immer liebe ich Dich.

Gefühle geschrieben aus Gedanken,
begleitet von Einsamkeit,
die aus meinem Gedächtnis pranken,
deren Gefolge ist die Wahrheit.

Doch willst verletzen Du mich,
und die Wahrheit flüstert in mein Herz,
Sage ich liebe Dich nicht,
es wäre verdienter Schmerz.

Die Nacht in silbernen Farben zerrinnen,
die Luft von eiskaltem Nebel durchglüht,
für mich nie eine neue Liebe beginnt,
meine Angst von Dir aufs neue erblüht.

Copyright © by Gerhard H. Wenzel-Verlag, Schotten / Alle Rechte vorbehalten

Copyright © by Sonja und Ralph Streckhardt, Eschwege | Alle Rechte vorbehalten | Start: 21.07.2003 | Last Update: 12.04.2010