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Geschichten - Die Millionäre aus dem Vogelsberg Teil 9

So sind wieder ein paar Menschen glücklich geworden, Dank der Vogelsberger Agentur. Nun kommen wir zu einem Thema, das früher im Allgemeinen nur hinter vorgehaltener Hand betuschelt wurde, es handelt sich um katholische Pfarrer bis zum Bischof und Kardinal. Von Päpsten wollen wir hier mal ganz schweigen, da haben anderer schon so viel geschrieben, dass man damit ganze Bibliotheken füllen kann und da waren grauenhafte Geschichten dabei, dass viele Kriminelle die reinsten Engel gegen manche Kirchenfürsten waren und sind, aber das wollen wir hier nur am Rande erwähnen, sonst jagen mich die "Superfrommen" noch zum Teufel, dort wo eine große Zahl der Kirchenfürsten für immer in der Hölle schmachten, so jedenfalls nach Aussagen der Kirchengeschichte und laut Kirchenlehre kommen die Menschen die Böses tun, in die Hölle, für immer und für ewig. Aber wir wollen ein ganz anders Thema ansprechen, wie ich es vorhin schon angedeutet habe, nämlich die Einsamkeit der kath. Geistlichkeit. Heute wird dieses wichtige Thema in der Öffentlichkeit schon weitaus offener ausgetragen und besprochen, als noch vor Jahren alles nur hinter vorgehaltener Hand betuschelt wurde. Die kath. Kirche hat kein Interesse daran, öffentlich dazu Stellung zu nehmen. Doch immer mehr Geistliche jeden Ranges, geben teilweise zu, dass dieses Thema wie Einsamkeit und sexuelle Enthaltsamkeit, im täglichen Leben, ihnen mehr oder weniger zu schaffen machen. Warum sollte das auch anders sein, als bei anderen Menschen, denn vor Gott sind alle Menschen gleich. Auch hat Gott nie gesagt, das Geistliche wie Pfarrer, Bischöfe und Päpste keinen Sexualität haben dürfen. Gott hat auch keine Geistlichen berufen, er hat nur gesagt, jeder soll des anderen Bruder sein und die sich erhöhen, werden erniedrigt sein. Wenn ich jetzt alle Titel der christlichen Kirchen aufzählen sollte, würden Sie staunen welche hochgestochene Titel sich viele "Kircheführer" aneignen. Man könnte glauben, die Herren und jetzt auch schon einige Damen, hätten die Heilige Schrift nicht gelesen. Aber das nur mal so am "Rande" erwähnt. Auch war es am Anfang der Kirchengeschichte allen Geistlichkeiten gegeben, selbst zu bestimmen, ob sie heiraten wollen und keiner hat sich darüber aufgeregt. Selbst der erste Papst (Petrus) war verheiratet, er hat zwar seine Frau damals im Stich gelassen und ist Jesus gefolgt, wo sich noch andere Ehemänner anschlossen. Mann nannte diese Männer dann, Aposteln und Jünger Jesus. Papst Petrus wurde sogar heilig gesprochen und auch die anderen Apostel, außer Judas Eskariot. Der einzige Junggeselle unter den Aposteln war Johannes, vielleicht hatte Johannes einen Grund gehabt, warum er nicht heiratete. Es ist auch nirgends geschrieben ob die Ehen der übrigen Aposteln lebenslang gehalten haben? Aber jedenfalls waren sie verheiratet und viele Priester, Bischöfe und Päpste nach ihnen hatten sogar mehrere Frauen und das sogar ganz offiziell. Doch auf einmal war Schluss mit der Heiraterei, denn das wurde der kath. Kirche allmählich viel zu teuer, denn da blieb eine Menge Witwen und oft auch eine ganze Herde Kinder zurück. Weil damals die Kirchenfürsten meistens früher starben, sei es auf natürlicher Weise, oder man hat ein bisschen nachgeholfen, manchmal etwas mehr. Und da musste die katholische Kirche Wohl oder Übel für den Lebensunterhalt der Witwen sorgen, natürlich aus reiner christlichen Nächstenliebe.

Nun heut zu Tage gibt es keine kath. Pfarrerswitwen mehr, wenigstens nicht offiziell, dafür gibt es viele heimliche "Ehen", oder Eheähnliche Lebensgemeinschaften in allen Variationen. (Wenn man das alles wüsste) Es ist schon sonderbar, dass die katholische Kirche das heilige Sakrament für die Geistlichkeit streng verbietet und sogar mit dem Kirchenbann droht, wenn sie heiraten sollten, so bleibt der Geistlichkeit nur im Verborgenen zu dem zu stehen, was ein paar Milliarden Menschen täglich tun, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben und auch nicht unmenschlich dafür bestraft werden. Dieses Kirchengesetz ist nicht von Gott, sondern von Menschenhand gemacht, die sich dabei etwas gedacht haben müssen, doch auf Dauer kann so ein Gesetz nicht funktionieren, denn wie man sieht, haben sich unzählige christlichen Kirchen und Sekten darüber hinweggesetzt und deren Geistlichen steht es frei, zu heiraten oder nicht zu heiraten. Wer es fassen kann, der fasse es. So bleibt es nicht aus, dass die katholische Geistlichkeit teilweise eine große seelische Krise Tag für Tag und Nacht für Nacht durchmacht und die Amtskirche schaut dem seelenruhig zu, obwohl sie dieses dauerhafte Riesen Problem genau kennt.

Doch viele Geistliche zerbrechen an diesem Gesetz des Zölibats und sie können sich nicht richtig auf ihre Seelsorgerische Tätigkeiten konzentrieren, so bleibt es nicht aus, dass alle darunter leiden, die Geistlichen und diese die deren Beistand dringend benötigen.

Ich könnte noch viel mehr von diesem Problem schreiben und das mit den Haushälterinnen und wer da noch alles in Fragen kommen könnte, aber an diesen Spekulationen wollen wir uns nicht beteiligen. Obwohl ich ihnen eine Menge darüber in allen Einzelheiten davon aus erster Hand berichten könnte, aber ich schweige lieber, wenigstens jetzt.

Sehen sie werte Leser, da liegt es doch auf der Hand, dass auch Geistliche ihre Bedürfnisse haben, sei es so oder so, oder so. Dafür ist unserer Agentur genau die richtige Adresse. Mitten in der Nacht klingelte in der Agentur das Telefon, völlig verzweifelt sagte Pfarrer Thomas, bitte helfen sie mir, bitte bitte, sonst hänge ich mich noch heute Nacht auf. Pfarrer Thomas brachte kein Wort mehr heraus, er zitterte am ganzen Leib, dann fiel ihm der Hörer aus der Hand. Winni versuchte alles um den Pfarrer wieder zum Reden zu bringen. Sie hörte ihn zwar leise röcheln, doch sie wusste nicht, was mit dem Anrufer geschehen ist, so rief sie immer wieder hallo hallo, bitte melden sie sich doch .Thomas war zusammen gebrochen und lag nun am Boden. Neben ihm der Telefonhörer, mein Gott rief Winni, bitte sagen sie doch etwas, bitte melden sie sich, es wird alles wieder gut, sie sind bei uns in guten Händen. Thomas versuchte mit letzter Kraft etwas in den Hörer hinein zuhauchen dann sagte er mit leiser Stimme seine Adresse, bitte kommen sie, dann war er entgültig in Ohnmacht gefallen. Sofort rief Winni den Notarzt an, so dass nach ganz kurzer Zeit der Arzt fast gleichzeitig mit Winni und Jaschko am Pfarrhaus eintrafen. Dann ging alles ganz schnell, sie klingelten an der Wohnungstür von Thomas, dann riefen sie laut nach ihm, Thomas aber konnte sie nicht hören, sofort brachen sie die Haustür auf.

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