Eine kleine Bettgeschichte
Ich liege in meinem Bett,
das ich eigentlich
mit Dir teilen wollte,
friere unter der Decke,
so ganz allein.
Versuche mir vorzustellen,
wie es wohl gewesen wäre,
zu zwei,
in meinem Bett,
unter der Decke....
Miteinander,
nebeneinander,
übereinander,
untereinander,
ineinander,
durcheinander?
.... und erwache,
völlig durchgefroren,
nicht mehr unter der Decke
(wohl zuviel Bewegung),
aber immer noch allein.
Ein Liebesgedicht ohne Titel
Tief
in meiner Seele,
versteckt
in meinem Herzen,
sind so viele Dinge,
die ich Dir sagen möchte.
Doch ich sitze hier,
vor mir ein leeres Blatt,
und alles,
was ich schreibe,
klingt so banal,
tausendmal gehört.
Wie soll ich Dir nur sagen,
dass meine Gefühle für Dich
intensiver als ein
"Ich liebe Dich"
viel mehr als ein
"Du fehlst mir"
Und langsam
füllt sich das Blatt
mit meinen Tränen.
Ein Brief,
ohne Worte;
doch alles sagend.
Tanz der Herzen
Zaghaft und etwas schüchtern
tritt mein Herz an deines heran
"Darf ich bitten?"
Gemeinsam tanzen sie,
etwas unbeholfen,
so ganz ohne Hände und Füße,
vorsichtig auf ihren Spitzen,
immer auf die Hilfe,
des anderen angewiesen.
Und trotzdem
hat noch niemand
einen schöneren Tanz gesehen.......
Schwere Entscheidung
Jeden Morgen
stehst Du vor Ihr,
nur ein kleiner Schritt,
doch immer zögerst Du.
Sie macht dir Angst,
so schonungslos
schleudert sie Dir
die Wahrheit entgegen.
Doch heute hast
Du den Mut gefunden,
hast sie endlich
aus der Wohnung geschmissen.
Man kann auch ohne Waage leben.
Wohin Du auch gehst
Greife nicht nach dem flüchtigen,
halte nicht fest am fliessenden,
taste nicht nach dem Unberührbaren,
verlasse dich nicht auf das Unbewegbare,
erzwinge nicht das Unbeugsame,
verlange nicht das Unerreichbare.
Finde die Schönheit im Ungewissen,
entdecke Schönheit in der Vergänglichkeit,
erkenne die Wahrheit in diesen Augenblick,
erlebe die Befreiung durch Gelassenheit,
mach dir die Heiterkeit zum Freund.
Und die Weisheit wird dich begleiten,
wohin du auch gehst.
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