Home | Shop | Forum | Fotogalerie | Gästebuch | Kontakt | Impressum | Copyright-Infos
Gedichte - Telba Malino 2

Beamte unsere Träger der Nation

Wie gut dass es Beamte gibt,
sie sind ja überall beliebt
und wenn sie an den Tischen sitzen,
vor lauter Arbeit kräftig schwitzen.

Dann wird ein jeder sagen,
wie die für uns sich plagen,
immer froh und hilfbereit,
ach sie tun uns richtig leid.

Auf,s Rathaus geht ein jeder gern,
zu diesen aufgeweckten Herrn,
auch die Damen die Beamte sind,
wie Bienen fleisig, wie ich,s find.

Nach dem Dienst sind sie halb kaputt,
weil sie sich niemals ausgeruht,
die Arbeit hält sie stehts auf trapp,
am Feierabend sind sie dann so matt.

Sie schlafen ein sofort zu Haus,
nur dort, da ruhen sie sich aus,
kaum sind sie wieder wach,
jagen sie der Arbeit nach.

So geht dass hin bis zur Pension,
der Vater geht, es kommt sein Sohn,
Jahr aus , Jahr ein, der selbe Trott,
für wenig Geld und so viel Spott.

Als Beamte mein Gedicht gelesen,
waren alle skeptisch sie gewesen,
was hab ich hier verkehrt gemacht,
dass nur der Nichtbeamte lacht?

Man sagt zu mir, du bist doch dumm,
schau dich doch richtig dort mal um,
nun treibe ich es auf die Spitze,
und schreib nur noch Beamtenwitze.


Malen und Mahlen ?

Ein mancher nennt sich Maler,
obwohl er,s gar nicht kann,
ist er vielleicht ein Prahler,
schaut euch das Bild mal an.

Ein jedes Kind malt auf sein Block,
viel besser als der Lehrer Tock,
er bildet sich dabei noch ein,
der beste Maler hier zu sein.

Er malt auch Aquarelle,
einfach kreuz und queer,
das macht er auf die Schnelle,
egal, ein Bild muss her.

Dann muss er es erklären,
was das alles sei,
dem Kind tut,s man verwehren,
die Farbenschmiererei.

Er hat schon Bilder ausgestellt,
doch dazu ihm die Kundschaft fehlt,
niemand sagt zu diesem Mann,
dass er gar nicht malen kann.

Farbenkunde hatte er gelehrt,
die malen alle jetzt verkehrt,
die Kunst kann man da nicht erkennen,
obwohl sie sich jetzt Künstler nennen.

Man soll im Leben nichts erzwingen,
es wird euch mit den Farben nichts gelingen,
hier ist mein Tipp, braucht nichts zu zahlen,
kauft euch Kaffe und tut den doch mahlen.


Jung geblieben

Sie ist jetzt 60 Jahre alt,
will ewig jung sein mit Gewalt,
und wenn sie Miniröckchen trägt,
fast jedem dann die Sprache verschlägt.

Sie zieht auch heisse Höschen an,
dass man so manches sehen kann,
doch will das wirklich einer sehn?
Nur bei den Mädchen ist das schön.

Die Zähne falsch so wie ihr Haar,
hoffentlich wird,s ihr bald klar,
sie ist kein junger Hüpfer mehr,
darunter leiden sie so sehr.

Und ihr Gesicht mit Farben bunt,
in diesem Alter hat,s ein Grund,
verdeckt sind ihre viele Falten,
lang kann sie sich so nicht mehr halten.

Wem will sie denn noch imponieren,
so wird sie sich doch nur blamieren,
im Karnevall, da sieht,s man ein,
doch sonst im Leben, lass es sein.

Geh mit der Zeit so alt du bist,
du hast noch eine kleine Frist,
zieh immer schöne Kleider an,
dann kuckt bestimmt ein mancher Mann.

Bei Früchten, Brot man kann,s nicht fassen,
woll,n diese Damen alles nur Naturbelassen,
doch ihr Gesicht das Haar und Haut,
wird jeden Tag mit der Chemie versaut.

Copyright © by Telba Malino / Alle Rechte vorbehalten

Copyright © by Sonja und Ralph Streckhardt, Eschwege | Alle Rechte vorbehalten | Start: 21.07.2003 | Last Update: 15.08.2010