“Lebendiges Druidentum – ein immerwährender Kurs” von Emma Restall Orr (Living Druidry)

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Bild von bummelhummel auf Pixabay

Ein immerwährender Kurs in lebendigem Druidentum

Die Idee dieses Kurses:

So seltsam es auch klingen mag: dieser Kurs enthält keine Informationen. Er bietet nicht alles, was du über das Druidentum wissen musst. Kein Buch und kein Kurs kann das.


In der alten Tradition des Druidentums ist es die Natur selbst, die uns lehrt. Auf der Suche nach einer Lebensweise, die uns Frieden, Freiheit und Zufriedenheit ermöglicht, führt uns das Druidentum (eng. Druidry) zu unserer Beziehung zur Natur: zu der Landschaft, in der wir leben und zu den Energieflüssen in unserer eigenen Seele.


Es lehrt uns, unsere Beziehungen mit und in der Natur respektvoll, ehrlich und verantwortungsvoll zu gestalten.


Und, wenn wir bereit und fähig sind, zeigt es uns, wie wir diese Beziehungen vertiefen können zu einem intimen und heiligen Zwischenspiel, dass uns mit der Ekstase und der Inspiration erfüllt, die wir "Awen" nennen.


Druidentum ist die Sprache, die wir für unsere Beziehung zur Natur verwenden. Einige Menschen haben eine höhere Sensibilität, nehmen subtilere Ebenen von Energie, Bewusstsein, Absicht und Präsenz wahr; andere finden es schwierig, etwas anderes als die physische Welt wahrzunehmen.


Doch, wie auch immer wir veranlagt sind, es ist möglich, die Art und Weise zu verbessern, wie wir uns mit den Welten, in denen wir leben, verbinden und in Beziehung treten. Indem wir unsere Beziehungen vertiefen, Ehrlichkeit finden, Heiligkeit anerkennen, unsere Wachsamkeit verfeinern, lernen wir, ein Leben zu führen, das geerdet und lebendig ist. Wir lernen durch die Kraft der naturgegebenen Inspiration kreativ zu sein.


Unter diesen Aspekt bietet dieser Kurs schlichte Gedankenstützen, Ideen und Fragen, um durch den Kurs zu leiten und zu lenken.


Wenn der Kurs seinen Auftrag gut erfüllt, wird es die Natur (die menschlich und nicht-menschlich) sein, die alle Information darüber liefert, was das Druidentum wirklich ist. Das Ziel des Kurses ist es also zu lehren, wo die Information zu finden ist.


Und natürlich können wir uns dann von diesem Punkt aus mit Neugierde und Sehnsucht der Mythologie, Archäologie und Theologie widmen und Kurse finden, um darüber zu lernen.


Das Ziel dieses Kurses ist es, den "Grundstrom" zu entwickeln, der darunter fließt, eine Strömung, die zutiefst druidisch ist.

Warum den Kurs belegen?

Selbst wenn unsere Hingabe stark ist und unsere Absicht eindeutig, können die Ablenkungen und Krisen unseres Lebens unser Vorhaben schwächen. Schnell stellen wir fest, dass unsere Beziehungen durch Eile und mangelnde Klarheit beeinträchtigt werden und unsere Inspiration verblasst.


Ein wenig Struktur kann es uns leichter machen, an den Grundsätzen unserer Tradition im Alltag festzuhalten. Manche Menschen besuchen gerne Kurse, die Motivation und Disziplin vermitteln, andere nutzen Fernkurse. Beides kann jedoch teuer sein, vor allem wenn wir ihren Inhalt nur von begrenztem Wert finden.


Der immerwährende Kurs bietet einen einfachen Rahmen. Jede Einheit basiert auf dem Verlauf eines Mondzyklus, wodurch das Bewusstsein für diesen natürlichen Einfluss auf unsere Natur gefördert wird. Der gesamte Kurs besteht aus 13 Einheiten, die sich über den Verlauf eines Jahres verteilen und somit auch das Zu- und Abnehmen des Sonnenlaufs.


Wir können jede Einheit mit Engagement durcharbeiten und jedes einzelne der vorgestellten Elemente zur Bewusstseinsbildung erforschen. Genauso gut können wir aber auch einzelne Elemente herausnehmen, wann immer wir nach ein wenig Inspiration suchen.


Es spielt keine Rolle, wie oft der Kurs wiederholt wird. Es gibt auch keinen Endpunkt, an dem alles, was man aus dem Material lernen kann, gelernt ist. Die Natur ermutigt uns, weiter zu lernen. Es ist sogar so, dass je öfter wir diese Übungen machen, desto mehr Kraft und Klarheit bringen wir in unsere Beziehung zu den Lehren der Natur.


Je mehr sich unser Blickfeld weiterentwickelt, desto mehr Wachsamkeit können wir in jeden Schritt der Reise und jede Entscheidung, die wir treffen, einbringen. So vertiefen wir unsere Verbindung mit der Natur und erweitern den Reichtum unserer eigenen Kreativität.


Natürlich birgt die freie Durchführung eines Kurses das Risiko, dass der Einzelne das Material missversteht oder die Wirkung auf sein Leben kaum zu bewältigende Ausmaße annimmt. Daher sind diese Einheiten ausgesprochen sanft und schlicht. Dennoch können sie, wenn sie voll und regelmäßig eingesetzt werden, außerordentlich verwandelnd sein.

Für wen ist der Kurs gedacht?

Der Kurs befasst sich nicht mit den Besonderheiten von Ritualen, Mythologie, Kultur oder Erbe, sondern mit den einfachsten Schritten, das Druidentum zu einer tiefen, realen und ganz natürlichen Spiritualität machen. Er geht nicht auf Magie oder Alchemie ein, sondern bietet eine Grundlage von Zusammenhängen, die als Voraussetzung für die tieferen Geheimnisse des Druidentums angesehen werden. Daher ist der Kurs nicht als endgültiges druidisches Wissen gedacht, sondern als Anleitung, Anregung und Ermutigung, um für jeden von Wert zu sein.


Jemand, der mit der Erforschung des Druidentums beginnt, kann sie methodisch durcharbeiten, neue Anregungen finden und es so, so vollständig wie möglich, erforschen. Der erfahrene Druidentum-Praktizierende kann in dem Material Hinweise und Erinnerungen finden, die zu einer tieferen Erforschung anregen, wobei er einige Elemente überspringt und andere tiefergreifender betrachtet.


Der Kurs ist so konzipiert, dass der Einzelne allein in der Lage ist, Zugang zu erhalten und zu erforschen. Er ist aber auch für eine Gruppe geeignet, die die Einheiten gemeinsam durcharbeiten, vielleicht einmal im Kalender- oder Mondmonat, persönlich oder per Internet-Diskussion, um Erfahrungen, Unterstützung und Entdeckungen auszutauschen.


Geschrieben im gemäßigten nördlichen Klima Großbritanniens, bezieht sich der Kurs auf diesen Zyklus und reicht bis zu den alten Wurzeln des Druidentums. Was aber den Kurs nicht weniger Wert macht für die Studierenden, die in anderen Gebieten, Klimazonen und Hemisphären leben. Wenn Leute Notizen aus anderen Klimazonen und deren Naturzyklus einreichen möchten, würden diese dankbar angenommen werden.

Die ersten Schritte

Jede Einheit gehört zu einem der 12 oder 13 Mondzyklen des Kalenderjahres und die Arbeit der jeweiligen Einheit beinhalten die Zeit vom Dunkelmond/Neumond durch die Mondphasen des zunehmend und abnehmend Monds.


Die erste Aufgabe besteht vielleicht darin, einen Kalender zu finden, der die Monde des Jahres auflistet, wobei man sich notiert, wann jeder Mondzyklus beginnt, und dann die Monde des Kurses mit denen des Kalenders synchronisiert.


Der Trick besteht darin, sicherzustellen, dass sich der “ Mond der tanzenden Blätter“ („Leaf Dance Moon“) am 11. Neumond im Kalenderjahr über Samhain bewegt; Imbolc ist innerhalb des "Mond des weißen Erwachens" („White Waking Moon“) am 2. Vollmond nach Yule; das Fest am 5. Vollmond nach Yule, Beltane, ist innerhalb des Mondes der "Mond der weißen Göttin" („White Lady Moon“) und "Ernte-Mond“ („Claim Song Moon“) ist der Mond zu Lammas am 8. Vollmond nach Yule. Lass die anderen ihren Platz finden, und wenn ein Mond nicht markiert ist, nenne ihn "Blue Moon / Der Blaue Mond" ("Quickening Moon“) .


Übertragen auf den heutigen Sonnenkalender: Imbolc – 2. Februar, Beltane – 30. April, Lammas – 2. August, Samhain – 31. Oktober


Nico Vermaas, in Holland hat mit dem Perennial Course gearbeitet und ein wunderschönes Mondmandala geschaffen. Sein wunderschönes Mandala ist hier zu finden: Monde mit Bildern.


Wenn es für eine Gruppe zu kompliziert ist, sich zu Beginn eines jeden Mondes zu treffen, und/oder ein regelmäßiges Kalenderdatum vorzuziehen ist, beginnen Sie mit jeder Einheit um die Mitte eines jeden Monats und arbeiten Sie diese Einheit in den folgenden 4 - 5 Wochen ab.


Es spielt keine Rolle, wo man beginnt, man muss nicht bis zu einem bestimmten Monat oder Mond warten. Finde einfach heraus in welchem Mond wir uns befinden und tauche direkt in den Kurs ein. Einige Aspekte sind progressiv und entwickeln sich über Monate oder Monde hinweg, aber dies wird mit der Zeit klarer und kann dann entsprechend dort fortgeführt werden wo es passend und sinnvoll erscheint.


Was den Zeitaufwand für den Kurs angeht: Mein Rat wäre, sich jeden Morgen eine kurze Zeitspanne für die Arbeit an der Einheit zu reservieren, zwischendurch den Tag kurz zu unterbrechen, um sich auf das Gelernte zu besinnen und dann am Abend noch einmal zu wiederholen. Etwa eine Stunde pro Tag ist ein sehr schönes Ziel.




Urheberrechtshinweis


Bitte beachte, dass das Urheberrecht dieses Kurses bei Emma Restall Orr (Bobcat) verbleibt und die Erlaubnis erteilt werden muss, bevor dieses Material genommen, gedruckt, kopiert oder anderweitig veröffentlicht wird, außer für den privaten Gebrauch. Deutsche Übersetzung (2020) durch das Team der Mystik Wald Community.

Uns liegt für die Verwendung in der Mystik Wald Community, sowie für die Übersetzung ins deutsche, eine schriftliche Genehmigung von Emma Restall Orr vor.


A Perennial Course in Living Druidry by Emma Restall Orr (Bobcat) : Thirteen units based around the moons of the year, this is a course that is very nature-oriented. It can be used as an effective practice, even for experienced Druids, particularly when used on a daily or regular basis.

    Kommentare 1

    • Moin zusammen!?

      Eine gute Freundin von mir, hat mir auch das Skript dieses Workshops zukommen lassen und habe im letzten Mond begonnen mich damit auseinander zu setzen. Für mich ist der druidische Pfad an sich noch relativ neu, der Workshop bietet ein sehr solides Fundament um sich mit den Basics vertraut zu machen. Ich konzentriere mich auf die Einheiten, die mir besonders wichtig sind und "arbeite" diese quasi durch. Einige Formulierungen empfinde ich als schwierig zu verstehen, was konkret gemeint ist bzw es lässt Interpretationsspielraum. Daher freue ich mich bereits auf Anregungsmöglichkeiten da jeder eine eigene Wahrnehmung und Auffassung besitzt. Die Einleitung finde ich schon sehr gelungen! ?