Kräuter - Verwendung, Wirkung,...

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  • Wie nett wäre es, wenn es mal eine Übersicht gäbe, welches Kraut man wozu benutzt, ob und wie man es räuchern kann, ob man Tee davon machen kann....


    So in einem Paket, alles an Wissen, was man sonst erst mal von überall zusammentragen muss. Dabei geht es jetzt nicht darum, das Kräutlein zu bestimmen. Da kommen wir nämlich in ein etwas gefährlicheres Fahrwasser und generell rate ich davon ab, Dinge zu konsumieren in welcher Form auch immer, von denen ihr nicht zu 100% wisst, was es ist.


    Da ich glaube, dass es der Übersichtlichkeit dient ein Schema zum kopieren und ausfüllen, wenn ihr was hinzufügen wollt:


    Name (lat.):


    Sammelzeitpunkt:


    Wirkung:


    Verwendung:


    Räucherung:


    Kombinationen:


    Wenn gewünscht, kann ich auch gerne noch eine kurze Anleitung für die Herstellung von Ölauszug, Tinktur und einer einfachen Salbenbasis einfügen.

  • Echtes Mädesüß

    (Filipendula ulmaria)


    Sammelzeit: Juni- August


    Wirkung:

    Eines der heiligen Druidenkräuter. Enthält Acetylsalicylsäure, wirkt fiebersenkend, harntreibend und schmerzlindernd.


    Verwendung:

    Als Tee bei leichten Schmerzen und Erkältung.


    Salbe und Cremes bei Akne und bei zu Entzündungen neigender Haut (dort ist aber dann auch auf die anderen Zutaten und deren komedogene Eigenschaft zu achten).


    Hustensirup in Kombination mit anderen hustenlösenden Kräutern.


    Tinktur bei Magen-Darm Problematik, Badezusatz zur Muskelentspannumg, usw.



    Räucherung:

    Blätter und Blüten konnen verwendet werden.

    Vertreibt negative Gedankengänge, öffnet die Augen für die Wahrheit, fördert Lebensfreude und ist harmoniestiftend.

    Wird in den sog. "Kräuterbuschen" verwendet, die Gewitter und Sturm von Haus und Hof verhalte soll.


    Kombinationen:

    Gerne verwendet in Schutzräucherungen, oder auch mit Veilchen und Ringelblumen.



  • Johanniskraut, Tüpfel-Johanniskraut, Hartheu (Hypericum perforatum)



    Sammelzeitpunkt: Leicht zu merken: Um Johanni (24.6.) blüht das Johanniskraut. Für einen Tee wird das ganze Kraut zur Blütezeit gesammelt. Zur Herstellung des Rotöls werden die gelben Blüten gesammelt.



    Wirkung: Johanniskraut wirkt antidepressiv bei leichten Depressionen. Dabei ist zu beachten, dass die Wirkung nicht sofort einsetzt, sondern erst nach 4 Wochen.Wichtig: Die Wirkung zahlreicher Medikamente (auch der Verhütungspille!) wird durch das Johanniskraut verhindert. Außerdem wird die Haut lichtempfindlich (Photosensibilisierung).

    Äußerlich wirkt Johanniskraut gegen Verletzungen und Verbrennungen (Rotöl)



    Verwendung:

    Innerlich: 2-4 g der getrocknete Droge mit kochendem Wasser übergießen, 5-10 Minuten ziehen lassen.

    Äußerlich: Auftragung des Rotöls



    Räucherung: Zum Bannen von bösen Geistern, gegen Melancholie. Der Duft erinnert an frisches Heu. Traditionell verwendet bei Feiern zur Sommersonnenwende.

    Kombinationen: mit Lavendel


    Zur Herstellung von Rotöl werden die frischen Blüten zerstoßen und in Pflanzenöl gelegt. Das Ganze in einem Glas für 3 Tage in der Sonne stehen lassen, danach abseihen und kühl und dunkel lagern.


    Johanniskraut ist bereits im Mittelalter als Kraut gegen böse Geister, Dämonen und sogar den Teufel bekannt, daher auch die Namen Hexenkraut oder Teufelsflucht („fuga daemonum“ ).

    Zerreibt man die gelben Blüten, tritt roter Saft aus, was früher als das Blut Johannes des Märtyrers gedeutet wurde.


    Sehr viele Legenden ranken sich um das Johanniskraut. Eine davon möchte ich kurz erzählen.

    Ein Mädchen hat sich mit dem Teufel eingelassen und einen Bund geschlossen. Schließlich wollte der Teufel das Mädchen ganz in seine Gewalt bringen. Daraufhin flüchtete sich das Mädchen zu einer Johanniskrautpflanze, die als wirkmächtige Schutzpflanze seit jeher bekannt ist und wurde von dieser vor den Nachstellungen des Teufels beschützt. Der Teufel geriet daraufhin in Zorn und fasste den Entschluss, sich am Johanniskraut zu rächen. Er nahm eine Nadel und durchstach die Blätter des Johanniskraut. Dies ist noch heute sichtbar. Hält man ein Blatt gegen das Licht, sieht man viele kleine „Löcher“. (Tatsächlich handelt es sich jedoch nicht um Löcher, sondern um Ölbehälter. Der Artname „perforatum“ = durchlöchert, gibt einen Hinweis auf dieses Merkmal.)

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  • Goldrute (solidago virgaurea)


    Sammelzeitpunkt: Juli- September Gesammelt wird das blühende Kraut, Blätter, Blüten der oberen 15 cm etwa

    Traditionell in die Kräutersträuße zu Lughnasadh gebunden um dann in den Rauhnächten geräuchert zu werden.


    Wirkung: Die Goldrute ist auch bekannt als Wundkraut und somit ihr Verwendungszweck eindeutig. Auch bei Nierenbeschwerden und Blasenproblemen wird häufig Goldrute eingesetzt. Jedoch ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, da Goldrute stark harntreiben wirkt und es so zu einer Exikose kommen kann.


    Verwendung: Als Tee bei oben genannten Beschwerden ca. 1 TL pro Tasse Wasser (getrocknetes Kraut) Achtung: 1/4 h Ziehzeit, da die Lösung des Wirkstoffes einfach lange dauert.

    Tee auch als Wundspüllösung bei Abszess und Fisteln.


    Gemörsert als Wundpuder oder in Salben.


    Räucherung: Als eines der Sonnenkräuter vertreibt eine Goldrutenräucherung Negatives und hält böse Geister fern (so man an diese glaubt). Der Geruh ist honigartig und krautig.

    Kombination: Beifuss

  • Lavendel (Lavandula angustifolia)


    Sammelzeitpunkt: Juni-August. Gesammelt werden die Blüten vor ihrer völligen Entfaltung.



    Wirkung: Als Tee getrunken wirkt Lavendel als leichtes Beruhigungsmittel und gegen nervöse Erschöpfung. Er sorgt für einen guten Schlaf und kann nervös bedingte Magen-Darm-Leiden lindern.

    Das Öl findet äußerlich angewendet als Einreibung gegen rheumatische Beschwerden Anwendung.



    Verwendung:

    Innerlich: 2 Teelöffel je Tasse in heißem Wasser für 10 Minuten ziehen lassen. 2-3 mal pro Tag.



    Äußerlich als Badezusatz: 50 g in 1 Liter kochendes Wasser für 10 Minuten ziehen lassen, dann dem Badewasser zugeben. Nach dem Bad ist Bettruhe empfehlenswert.



    Wichtig: Bei allen ätherisch-Öl Drogen ist darauf zu achten, dass ein Deckel während dem Ziehen oder zwischen den Schlücken auf dem Gefäß liegt. Ätherische Öle sind leicht flüchtig und verdampfen rasch aus dem Tee. Auch das Lagergefäß der getrockneten Droge muss dicht sein. Dies ist beispielsweise auch bei Kamille, Pfefferminze, Thymian, Melisse zu beachten.



    Räucherung: Im Mittelalter wurde Lavendel zum Ausräuchern von Pesthäusern und Krankenzimmern verwendet. Es sollten die „schlechten Dünste“ vertrieben und Epidemien verhindert werden.

    Der Duft des Lavendel reinigt den Raum und vertreibt negative Schwingungen. Durch seinen intensiven, aromatischen Geruch wirkt er beruhigend, besänftigend und lässt Liebe und Frieden einkehren.

    Kombinationen: mit Johanniskraut.



    Im Mittelalter wurde der Lavendel hauptsächlich aufgrund seines Wohlgeruchs geschätzt. So wurde er als duftender Badezusatz verwendet, speziell bei Gliederschmerzen und Gebärmutterleiden. Sein Gattungsname „Lavandula“ rührt vom lat. lavare = waschen her. Bei Hildegard von Bingen wird die insektenabwehrende Eigenschaft des Lavendels angepriesen und auch heute finden sich noch oft kleine Büschel von Lavendel in Kleiderschränken zur Mottenabwehr und um die Wäsche zu beduften.

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