Beiträge von Moncreiffe

    Nun beginnt die Ernte. In der heißesten Zeit des Jahres quillt die Natur über mit Gaben, die sie uns schenken will: Früchte, Beeren, Kräuter, Wurzeln, Samen, Blätter - Selbst wenn wir uns nicht in der Zivilisation befinden können wir uns dennoch aus der Natur nähren und müssen uns eigentlich nicht sorgen. Das schmeckt lecker, macht satt und schafft vor allem ein tiefes und profundes Vertrauen: Die Natur sorgt für uns, wir müssen uns nur darauf einlassen. Eine spannende Erfahrung!


    Lammas bedeutet 'Getreidemutter'. Es ist eines der ältesten Feste überhaupt und symbolisiert die Wiedergeburt, die Erfüllung und den Überfluss. Es ist nun wichtig, daß zügig die Ernte eingebracht wird, damit wir in unserem Leben langsam wieder Platz schaffen für neues Leben und Wiedergeburt. Dadurch kann der Kreislauf, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, wieder von vorne beginnen.


    Für das Alltagsleben heißt das, dass es nun gut ist erste Resümees zu ziehen. Läuft alles nach Wunsch? Sind die ersten Zwischenziele erreicht? Was muss ich tun um 'meine Schäfchen ins Trockene zu bringen'? Welche Aufgaben sind noch sinnvollerweise in diesem Zyklus zu vollenden, welche sollte ich eventuell in den nächsten Zyklus legen? Lieber drei Aufgaben perfekt vollendet, als sieben nur begonnen und nicht vollbracht!


    An Lammas sagen wir erstmal Dank, für das Erreichte, sind aber noch unzufrieden und streben nach mehr. Denn noch haben wir genug Kraft und Energie um große Herausforderungen zu meistern. Kein Tag wird vergeudet - das kann aber auch durchaus bedeuten auch mal einen regenerativen Tag am See zu verbringen. Im gesamten Jahreszyklus darf und soll die Lebensfreude und Lust am Genuss ihren Platz haben. Es tut gut sich nun wieder dann und wann Zeit für sich selbst zu nehmen. Sei es bei einem morgendlichen Spaziergang oder nach Feierabend zu Hause im Schaukelstuhl. Aber auch die freundschaftlichen Kontakte nähren uns. Dein Herz weiß genau welche Kontakte mit welchen Menschen Dir gut tun!


    In der Natur können wir beobachten, dass das Tageslicht schon merkbar nachgelassen hat. Die Wiesen und Felder sind von der Hitze verdorrt und wir spüren: Lange währt diese Zeit der Fülle nicht mehr.


    "Text von © Dirk Liesenfeld ~ www.Liesenfeld.de"

    Ich finde es doch immer wieder verwunderlich, welche kraft in Beiträgen steckt die schon lange im Unterholz verschwunden und über wuchert waren, ans Licht geholt werden und wieder zu neuem Leben erwachen... obwohl es dafür keinen Grund zu geben scheint. Wie überall lebt eine Gemeinschaft von Gegensätzen und Reibungspunkte. Wenn alle zufrieden sind und einer Meinung, gibt es nichts worüber man sich austauschen könnte.


    Nun gut, man könnte den Beitrag entfernen... Die frage ist, warum sollte man einen Teil entfernen, nur weil er nicht in Bild passt. Ich hätte den Beitrag damals schließen müssen/können.


    Das Thema von Ulric ist hier nicht im richtigen Themenbereich, das stimmt. Somit werde ich nun das Thema schließen und in die "Plauder-Ecke" verschieben.


    Man kann, solche Dinge auch gleich mit mir per PN klären. Somit wäre eine erneute Wertschätzung des Beitrages passiert...


    Herzliche Grüße

    Ralph

    Um Litha strahlen die längsten Tage des Jahres: Ganze 17 Stunden Helligkeit stehen am 21.6. zur Verfügung! Dem stehen nur 7 Stunden Dunkelheit gegenüber. Doch von da an werden die Tage wieder kürzer, das Licht weicht der Dunkelheit. Die Natur wird nun wieder ruhiger und konzentrierter. Die Pflanzen geben all ihre Kraft in die stetige Reifung ihrer Früchte und Samen. Die Energie kehrt sich um richtet sich - noch kaum wahrnehmbar - wieder mehr nach innen.


    Wir feiern die volle Kraft des Lebens, machen uns jedoch auch die Sterblichkeit unserer Existenz bewusst: Im Kleinen - dem Jahreszyklus, wie im Großen - dem Leben an sich. Obwohl die Tage nun kaum mehr länger werden, oder ab 21.6. sogar wieder kürzer, steht die heißeste Zeit des Jahres - der Hochsommer - noch bevor. Jetzt beginnt bei einigen Früchten die Ernte, bei anderen die Reifezeit.


    In den Projekten, Ideen, Beziehungen und Ausrichtungen ist es sinnvoll nun mehr Ruhe einfließen zu lassen, auch mal eine Siesta einzulegen. Dennoch sollte das Ziel nicht aus den Augen gelassen werden. Es ist gut, jetzt erstmalig ein halbes Auge auf den Ertrag zu richten. Zeichnet sich ein gewisser Erfolg ab? Keine Panik, falls dem noch nicht so ist - Bis Lammas und Mabon ist noch genug Zeit, damit sich die Dinge weiter entwickeln können. Denn während z.B. die Kirschen in der Natur schon längst reif sind, brauchen Äpfel und Birnen durchaus noch ihre Zeit um zur Reife zu gelangen. Und so, wie manche Pflanzen auch über mehrere Jahre hinweg erst wachsen müssen um dann endlich Früchte tragen zu können, kann es auch mit manchen Projekten so sein. Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können und unterschätzen, was in 5 Jahren möglich ist.


    Dennoch endet hier die Zeit der Unbekümmertheit, der Lebenslust und Selbstwahrnehmung. Denn mit der Reife der ersten Früchte beginnt die Verantwortung des Versorgens, des Umsorgens und des Beschützens.


    Das Litha-Seminar ist ein Fest des Dankes für den Überfluss. Aber auch eine Besinnung auf Ausgewogenheit und Balance. Immerhin befinden wir uns genau in der Mitte zwischen zunehmendem und abnehmendem Licht, als auch zwischen Wachstum und Vergehen. Zwar sind die Qualitäten von Litha Reichtum und Kraft, doch wird ab diesem Zeitpunkt das Licht geringer und die Dunkelheit nimmt zu. Man spürt in der Natur, dass die Fülle des Sommers durch den Herbst hindurch mit dem einsetzenden Frost des Winters zu Ende gehen wird.


    Daher konzentriere Dich einerseits darauf, Gleichgewicht im Leben zu finden und zu bewahren. Andererseits blicke auch auf die Fähigkeit all das, was ist, in das Leben zu integrieren.


    Viele Paare haben sich früher an Litha für ein Leben versprochen. Nachdem die einjährige Bindung von Beltane des Vorjahres Bestand hatte, wagen Sie nun den Schritt hinein in die Ehe.


    "Text von © Dirk Liesenfeld ~ www.Liesenfeld.de"

    Die Natur lebt nun in aller Pracht auf. Das zarte Grün Ostaras wird ersetzt durch die kraftstrotzenden Farben und Blüten des gerade beginnenden Sommers. Das Wetter wird wärmer und alle Pflanzen blühen. Nun herrscht ein ausgelassenes Gefühl. Die Tiere des Waldes sind jetzt besonders aktiv und laut. Der Waldboden ist nicht länger braun und karg, denn nun fangen die ersten Maiglöckchen an zu blühen. Die Luft ist lau, die Erde duftet und Mensch und Tier freuen sich darüber, dass die Natur in voller Fruchtbarkeit und Blüte steht.


    Das, was an Ostara mit frischem Elan begann, kann und soll jetzt mit voller Energie durchgezogen werden. Dies ist die energiereichste Zeit des Jahres, geiler wird's nicht! Die Menschen in früherer Zeit, aber auch die Bauern heute nutzten diesen Jahresabschnitt, um die Saat auszubringen. Es wurde jede helle Minute des Tages gearbeitet, denn bis zum ersten Kuckucksruf mußte traditionell das letzte Samenkorn in der Erde sein!


    In früheren Zeiten war Beltane das Fest der Liebe und der Sexualität, ein Fest aus dem neues Leben entspringt, in welchem es keine Grenzen gibt, sondern nur die pure Lebensfreude. Die Ehe wurde für eine Nacht aufgehoben und Kinder, die früher aus solchen Verbindungen entstanden, auch wenn diese unehelich waren, galten als gesegnet und wurden als Kinder der Göttin und des gesamten Stammes betrachtet. Es ist übrigens auch die ideale Zeit für frische Paare. Denn zu Beltane werden Probeehen geschlossen, die für ein Jahr und einen Tag gelten.


    In den alten Überlieferungen heißt es, dass in dieser Zeit die Wesen des Waldes besonders aktiv sind. Elfen, Trolle und Feen treiben, so heißt es, zu dieser Zeit des Nachts ihren Schabernack mit ahnungslosen Reisenden!


    Beltane ist eine kraftvolle Zeit, in der es um unser Dasein in der Welt geht. Getroffene Entscheidungen werden nun nicht mehr infrage gestellt oder gar verworfen. Nun gilt's: Die Aktivitäten nehmen unverrückbar ihren Lauf. Die Zeit des Mangels, Sparrens und Kräfteschonens ist beendet. Geldreserven sollten in neue Projekte fließen, Kraftreserven wollen in die Welt gebracht werden. Energien, die nun zurückgehalten werden (sei es Geld, Fähigkeiten oder Ideen) drohen zu versauern und uns kraftlos zu machen.


    Die Natur versorgt uns mit ihren Gaben,

    wir müssen nur ins Leben vertrauen.


    "Text von © Dirk Liesenfeld ~ www.Liesenfeld.de"

    Frühlingsanfang, die Sonne hat das Dunkel besiegt und das Licht ist mit dem Dunkel im Gleichgewicht. In der Natur beginnt alles zu grünen und zu blühen. Die Vögel kehren aus dem Süden zurück - es beginnt die fruchtbare Periode und die Saatzeit. Der Frühjahrsputz ist beendet und das Leben wird wieder geschäftiger. Nun beginnt endgültig die Zeit des Jahres, in dem Wachstum und Leben herrschen. [mehr anzeigen↝]


    Es ist die Zeit des Flirts, des Liebäugelns - neues wächst zusammen. Nach der langen Zeit der Innenorientierung beginnt nun wieder die Zeit der vermehrten Außenkontakte. Der Tod ist überwunden und die Zeit der Fülle wird vorbereitet.


    Jetzt ist die Zeit um mit den Projekten und Ideen nach außen zu gehen. Voller Leidenschaft, neuem Mut, Leichtigkeit und Freude. Wenn Du Jul und Imbolc in Einklang mit dem Rhythmus der Natur gelebt hast, wirst Du vor Energie und kreativer Schaffenskraft nur so überfließen.


    Jetzt gibt es kein zurück mehr. So wie die Natur nun die Knospen nicht mehr einziehen kann und den gesamten Zyklus bis Jul durchlaufen muß, so soll es auch für den Menschen kein Hadern und Zögern geben. Lieber fehlerhaft begonnen, als perfekt gezögert!


    Gib Dich hin, mit voller Leidenschaft und ganzem Herzen. Es ist ein guter Zeitpunkt um sich zu verpflichten: Zu einer Bindung an einen anderen Menschen, für ein Projekt, für ein Versprechen. Egal, was Du tust - unterstützt von den Kräften und Strömungen der Jahreszeit wird es Dir gelingen!


    Ostara ist daher voll von guter Laune und sprudelnder Freude über die Lebendigkeit in der Natur. Wir sollten viel durch die Natur streifen und überall das Sprießen und Knospen erleben. Wir können die kraftvolle Ostara-Energie erlebbar machen.


    Angefüllt mit dieser prickelnden Energie kann man sich abends über die Pläne fürs begonnene Jahr austauschen. Mit Freunden oder denen, die wir lieben. Als ein traditionelles Element kann man an einem Kraftplatz frisch geschnittene Weiden in die Erde stecken. Wenn diese Zweige dort wurzeln und neues Leben hervorbringen, gilt dies nach alter keltischen Tradition als gutes Omen für das restliche Jahr. Diesen Ort kannst Du dann noch Jahre später besuchen und Dich wieder mit dieser Energie verbinden.


    Nicht zuletzt beginnt mit Ostara auch die Phase der Fruchtbarkeit, der Sexualität und des Übermutes. Wir atmen die frische Luft ein, sehen schöne Männer und Frauen um uns, spüren das gespannte Knistern und wissen:


    "Wir leben !"


    "Text von © Dirk Liesenfeld ~ www.Liesenfeld.de"

    Hallo Fèidh Nighean,


    wir hatten auch eine Anfrage an den OBOD / Haselzweig gestellt, ob es möglich wäre eine reine Online-Seedgroup zu gründen und eine recht unproblematische Antwort bekommen. Kann aber auch sein, das wir anderen Seedgroups hier auch eine Plattform geben möchten.


    Gruß

    Ralph

    Vieles passiert ab diesem Zeitpunkt schon in der Natur, obgleich es kaum für den oberflächlichen Betrachter wahrzunehmen ist: Die Saat in der Erde beginnt den Transformationsprozess zum Keimling, im Inneren der Äste und Zweige werden die Anlagen für die Knospen angelegt, die Pflanzen-Säfte werden wieder von den Wurzeln in den oberirdischen Teil der Pflanze gepumpt. Die Pflanze geht jedoch noch nicht ins "Außen", denn "Imbolc" heißt soviel wie "im Schoss".


    Dieses Bild birgt auch die Empfehlung für unser Leben: Jetzt ist der Zeitpunkt um ganz, ganz vorsichtig über die ersten neuen Ideen, Projekte, Ausrichtungen und Pläne für den nächsten Jahreszyklus nachzudenken. Ist es sinnvoll alte, noch unvollendete Projekte aus dem Vor-Zyklus weiterzuverfolgen? Was ist in mir an Talenten und Berufungen, die nach außen wollen? Welchen Weg will ich einschlagen im Privatleben, Beziehungsleben und Berufsleben? Aber beachte: Dies ist nicht die Zeit für Entscheidungen! Alles sollte wage, locker und unverbindlich gehalten werden. Heute darfst Du dieses, morgen jenes denken. Was interessiert Dich Deine gestrige Meinung? Bewege verschiedene Ausrichtungen im Inneren, teile sie noch nicht mal im Außen mit - dadurch würdest Du Dich bereits ein wenig festlegen. Spüre in verschiedene Ideen in Stille hinein und nach und nach werden sich die kraftvollen Ideen herauskristallisieren. Keine Zeit für Traumdiebe! Sei mutig und glaube daran, dass alles möglich ist.


    "Es ist die Zeit des stillen haltens und Wartens."


    Ganz praktisch gesehen ist es äußerst sinnvoll zu dieser Zeit einen guten Frühjahrsputz vorzunehmen. Putze Deine Wohnung, Dein Auto, Dein Fahrrad, Dein Motorrad. Mache vielleicht eine Entschlackungskur und Saunagänge um Deinen Körper zu reinigen. Kläre unklare Beziehungen in ruhigen Gesprächen - räume Dein Leben auf! Dadurch schaffst Du Platz für das Neue, das in der Zeit bis Ostara in Dein Leben kommen will. Du kannst sogar räumlich Platz schaffen indem du wegwirfst, was Du schon lange hättest wegwerfen sollen. Mache eine große Entrümpelungsaktion und vergiss dabei auch nicht den Keller und den Dachboden. Du wirst das ganze restliche Jahr davon profitieren. Die Auseinandersetzung mit den neuen Ideen beinhaltet auch noch eine andere, sehr wertvolle Komponente. Jetzt ist die Zeit um neues Wissen und neue Erfahrungen in uns aufzunehmen. Lese die Bücher, die Du schon immer mal lesen wolltest. Höre die Musik, die Dich zieht. Führe Gespräche mit Menschen, die Dein Leben bereichern könnten.


    In dieser Zeit gibt es z.B. viel Raum um sich menschlich auszutauschen. Aber auch die Möglichkeit um in Stille den eigenen Inspirationen zu lauschen. Wir untersuchen ganz vorsichtig die Vorgänge in der Natur, graben ein paar Keimlinge aus und blicken ins Innere von Pflanzen. Von nun an geht es mit der Lebensenergie wieder aufwärts. Die Tage werden spürbar länger, das Licht kehrt wieder ins Leben zurück...


    "Text von © Dirk Liesenfeld ~ www.Liesenfeld.de"

    Hallo Moira le Fay,


    das freut uns das du den Weg in unsere Community gefunden hast, wir befinden uns hier auch noch am Anfang... Wenn du an unserem Workshop interessiert bist, kann ich dich gerne freischalten.


    Gruß

    Ralph

    Hier ist die Rückantwort auf meine Anfrage, somit ist alles möglich...

    Ich habe da auch nichts gefunden was man machen kann oder nicht... Das sollte ja auch nicht heißen das ihr nun keine Gruppe gründet, macht ja auch mehr Sinn wenn man schon eine bestehende Gruppe in der Region hat und diese mit einer Seedgroup ergänzt.


    Fuechsin du könntest aber mal in Erfahrung bringen, ob man eine Online Seedgroup gründen könnte. weil hier in der Region wäre es schon schwer da etwas auf die Beine zu stellen.

    Ich habe mich im Dezember auch ein wenig mit den keltischen Orden auseinandergesetzt und vieles an Informationen im Netz gelesen. Von daher gefällt mir die Arbeit des OBOB immer noch am besten und ist auch sehr offen was die Struktur und Wissensvermittlung angeht.


    Ich bin zur Zeit erst mal Mitglied in der Welt der Linden. Wenn es die Finanzen zulassen, ist die Einschreibung in den Bardenkurs auch geplant.


    Leider gibt es hier im Umkreis auch keine Seedgroup, wobei es zu klären wäre ob man den Mystik Wald nicht zur Gründung einer Online Seedgroup verwenden könnte. Somit könnte man die Arbeit auch etwas aufteilen.


    Eine Seedgroup gründen

    Wenn Du schon nen tieferen Sinn suchen wolltest, sollte hier auch mal über Politik, Religion, die Zusammenhänge in der Welt von größerer Bedeutung diskutiert werden und nicht über (in meinen Augen belanglose, sorry) Hippie-Rituale....

    Ich finde für solche Themen gibt es besser Plattformen, als sich damit hier zu belasten. Ich frage mich warum man sich in einer Community für Keltische Mystik und Spiritualität anmeldet wenn über Themen der Gesellschaftspolitik unterhalten möchte.


    Wir sind auch keine Community für Magie & Esoterik bzw. sogenannte schwarz Magier.



    Aber lassen wir's am besten gut sein. Richtig seriöse Magie- / Mystikforen scheint's im deutschsprachigen Raum halt mAn eh nicht zu geben.


    just my 2 cents...


    :*


    Ich wünsche dir auf der weiteren Suche nach deine Berufung alles Gute. Lass uns aber von weiteren Geistesblitzen von der Sorte...

    Verschont...


    Man sollte eigentlich, ab einem Gewissen Alter selbst merken, wenn man nicht in die Gemeinschaft passt und die Erkenntnis nutzen um weiter zuziehen.

    Der keltische Jahreskalender beginnt mit dem Tod. Das wirkt vielleicht ein wenig befremdlich, sind wir doch gewohnt, dass das Leben mit der Geburt beginnt! Umso erfrischender es einmal umgekehrt wahrzunehmen: Damit neues entstehen kann, muss erst das Alte vergehen. Die Natur ruht und in unserem Leben sollte es auch nicht anders sein. Alles befindet sich im Winterschlaf. Der Wald und die Wiesen sind auf den ersten Blick tot und erstarrt. Die Pflanzen sind vergangen, die Bäume sind kahl. Das Wasserfluss, das Sinnbild des Lebens, ist zu Eis gefroren. Obgleich die Tage jetzt wieder länger werden, steht uns die kälteste Zeit des Jahres noch bevor. Das Leben in der Natur ist bis Imbolc entschwunden.


    Wenn Du zu dieser Jahreszeit Dich in Stille hinsetzt, einen Tee trinkst und beginnst mehr in Dich hineinzuhören, wirst Du merken, wie gut das Innehalten Deinem geschundenen Körper und Deiner geplagten Seele tut. Nach einiger Zeit wird sich Dein Unterbewusstsein dadurch bei Dir bedanken, dass es Dir mehr und mehr offenbart, welcher Frieden in Dir ruht. Du wirst Dankbarkeit erleben, für das, was Du bist und das, was Du hast.


    Dieser Prozess kann sehr schön mit Streifzügen durch die Natur ergänzt werden. In unserem Jul-Seminar nutzen wir die Zeit um gemeinsam das alte Jahr zu verabschieden und wir gedenken zusammen den zurückliegenden Ereignissen. Wir erfahren in und mit der Natur, welche Qualitäten Jul uns schenken will. Viele Menschen interpretieren diese Zeit der sanften und niedrigen Energien leider völlig falsch. Es ist die Zeit der meisten Selbsttötungen. Tatsächlich kann es durchaus konfrontierend sein nach einem Jahr der Turbulenzen und Aktionen ganz auf sich selbst geworfen zu werden, sich selbst in Stille zu begegnen. Um jedoch an Imbolc oder gar Ostara wieder ins Leben zurückzukehren ist es unumgänglich diesen Weg ins Ich zu beschreiten.


    In vielen Kulturen gedenken die Menschen zu dieser Zeit ihren Ahnen. Vor allem die Mutterlinie steht dabei oft im Mittelpunkt. Überhaupt ist Jul wie dafür geschaffen sich wieder mehr auf die Familie zu konzentrieren. Gibt es Verstimmungen innerhalb der Familie? Jetzt ist die Zeit zu vergeben und um Vergebung zu bitten.


    Wir sind zu dieser Zeit sehr empfindlich und dünn häutig. Dies ist gut so, denn dadurch haben wir die Chance uns selbst besser zu spüren und wahrzunehmen, was uns gut tut und was nicht. Es ist eine gute Zeit um traurige Ereignisse des vorangegangenen Jahres nochmal zu verarbeiten. Weinen ist erlaubt und äußerst hilfreich.


    'Tränen sind wie Wasser, das die Seele rein wäscht...'


    "Text von © Dirk Liesenfeld ~ www.Liesenfeld.de"

    Ich finde es ist ein schweres Thema, eine Wertigkeit der arbeit sollte schon entlohnt werden, es wird ja Zeit investiert. Wenn ich einen Handwerker zur Hilfe rufe, zahle ich auch für sein Wissen und seine Zeit die er bei mir Investiert hat um mir zu Helfen, mein Problem zu lösen. Soweit die Theorie über die Wertigkeit der Leistung kann man sich auch Streiten, ich habe aber immer die Möglichkeit diese zu Nutzen oder Nicht.


    Problematisch wird es meiner Ansicht nach immer wenn der "Kunde" beeinflusst wird, es als Alleinige Hilfe/Heilung/Zugang zu sehen. Es gibt hier genug die solche Notlagen der Menschen ausnutzen und Hilfe anbieten die aber nur Ihrem Ego nutzen und genug an Labilen suchenden Menschen finden. Hier wird oft ein Weg der Hilfe angeboten der aber zur Abhängigkeit führt und nur dazu genutzt wird um ihn von einem Event zum anderen zu lotsen.


    Hier ist aber oft auch ein nicht messbarer Placebo Effect, soweit der Eintritt ist dagegen auch nichts zu sagen, die Verantwortung gegenüber der Person wird aber immer schwerer je grösser das ganze wird und so steht dann das Finanzielle im Vordergrund obwohl es mal gedacht war den Menschen zu helfen. Was ab einer gewissen Größe, gar nicht mehr machbar ist.


    Das ist aber in allen Bereichen zu erkennen, wenn eine Gute Idee Massen tauglich gemacht wird, da muss sie effizient werden und für viele passen. Da kommt dann die Individuelle Person natürlich zu kurz.


    Wenn ich aus meiner Berufung einen Beruf mache ist dagegen ja nichts einzuwenden, ob ich das nun in abhängiger Beschäftigung mache oder in der Familie mich auslebe oder dies Freiberuflich/selbständig mache ist doch nebensächlich. Ich muss mich in meinem tun wiederfinden. Von daher muss ich einen gegenwert bekommen für die Zeit die ich für andere Investiere, es geht ja auch keiner aus Berufung unentgeltlich arbeiten.


    Es gibt halt keinen vergleichbaren oder messbaren Nutzen in Spirituellen bereichen. Somit ist es schwer zu sagen was ist zu teuer oder nicht. Ich sage immer wert ist etwas, was ein anderer bereit ist dafür zu zahlen. Hier fängt das Problem an, das der Mensch sich gern beeinflussen lässt und gern Verantwortung für sein Glück abgibt. Hier fängt es an das dies ausgenutzt werden kann und die Person die Wertigkeit der Leistung nicht mehr im Verhältnis zum eigen Nutzen sieht und alles dafür gibt um Glücklich und zufrieden zu werden.


    Das fatale daran ist, dass sie danach in ein noch tieferes Loch fallen weil der finanzielle Rahmen ausgeschöpft ist und sie in dem Moment uninteressant werden und fallen gelassen werden.


    Viele Menschen in so einer Emotionalen Lage, wollen sich helfen lassen und verstehen nicht das man sich nur selbst helfen kann und man es selbst umsetzten muss.


    Natürlich ist der Finanzielle Rahmen begrenzt, den ich verdienen Kann, wenn ich der Person auch ehrlich helfen möchte. Wenn ich davon sehr gut leben möchte, muss ich das ganze von einer persönlichen Ebene Massentauglich machen um damit viel Geld zu machen.


    Aber vom Idealismus kann man nicht Leben, ich muss ja auch arbeiten um mein Leben zu finanzieren, somit kann ich aber eine Plattform kostenfrei anbieten. Natürlich ist es ein Idealzustand das ich dinge ohne einen finanziellen gegenwert weiter geben kann. Das kann ich aber nur wenn es ein Bereich meinen Lebens ist. Ich meinen Lebensunterhalt durch andere Mittel bestreiten kann. Nimmt es aber Ausmasse an das ich meinen Lebensunterhalt nicht Anderweitig bestreiten kann, muss ich für das was ich als Hobby oder Freizeit gemacht habe, um anderen zu helfen gegen ein Entgelt weiter machen. Es gibt aber doch nichts schöneres als mit seiner Berufung seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.


    Ich finde nichts verwerfliches dabei im Spirituellen Bereich auch seinen Lebensunterhalt zu verdienen.


    Verwerflich finde ich es, wenn mit der Notlage anderer bewusst Geldverdient wird und da gibt es genug, weil viele Lösungen wollen, anstatt selbst die Lösung zu werden.

    Samhain (wird so-wen ausgesprochen) ist das Fest der Toten. Das Laub fällt von den Bäumen, der Winter steht vor der Türe, die Zeit des Lebens ist beendet. Das Land stirbt und wird erst wieder an Imbolc wiedererweckt werden. Die Zugvögel sind alle weg, der Wald schweigt und viele Tiere sind im Winterschlaf. Die Nächte sind lang, kalt und dunkel. Die Tage grau und kurz. Die Pflanzen haben ihre Lebenssäfte wieder nach innen gezogen, das Wachstum ist einer Stagnation gewichen. Der Zeitabschnitt, der nach Samhain beginnt ist von der Natur dazu bestimmt um zu sterben und loszulassen. Natürlich nicht körperlich, aber doch auf der Ebene von Ideen, Wünschen und Zielen, die wir das ganze Jahr verfolgt haben. Es ist eine gute Idee die Zeit bis Imbolc zu verharren, nur das allernötigste zu tun. Natürlich müssen die meisten Menschen in unserer heutigen Gesellschaft weiter arbeiten und Geld verdienen. Aber es ist einfach nicht die Zeit um neue Dinge zu beginnen, vorhandenes in Frage zu stellen oder noch nicht vollendetes unbeirrt weiterzuverfolgen.


    Menschen, die sich auf die Qualität von Samhain einlassen, verlieren die Angst vor dem Sterben. Lass Dich nun auf die Ruhe und den Frieden des Todes ein! Genieße diese stille Zeit. Nun beginnt die Zeit in welcher Du den Ereignissen des Jahres und Deines Lebens gedenken kannst. Laß Dich bei Kerzenschein tief hineingleiten. Habe keine Angst. Die Energie von Samhain wird Dich führen und beschützen. Wenn Du dabei zu hoffnungslos wirst, so kannst in diesen Gedenkphasen sanfte Musik hören und warmen Tee trinken. Alle Gedanken und Gefühle die nun hochkommen dürfen sein und haben ihre Berechtigung. Drücke nichts weg, denn das würde spätestens an Ostara Deine volle Lebensfreude dämpfen und Dir aus dem Unterbewußtsein heraus Energie rauben.


    Samhain ist eine der wichtigsten Zeiten im Jahreszyklus. Hier wird der Grundstein dafür gelegt, alle nachfolgenden Jahreszyklen erfolgreich und kraftvoll zu nutzen. Überhaupt ist es wichtig zu verstehen, daß jeder Zyklus den Boden für den nachfolgenden bereitet. Samhain ist die Zeit des inneren Resümees. Was habe ich im vorangegangenen Jahr gemacht, was habe ich erreicht. Wo war ich meinem Weg treu? Wo habe ich mich selbst verlassen? War ich im Kontakt mit mir und den Menschen die ich liebe? Dieses Resümee darf jedoch nicht nicht Charakter einer 'Abrechnung' bekommen. Sei liebevoll zu Dir selbst, verzeihe Dir Deine Fehler und lobe Dich für die Dinge in welchen Du über Dich hinausgewachsen bis.


    An Samhain kann es sein, daß Dir Bilder lang verstorbener Menschen wieder ins Gedächtnis kommen. Du kannst sogar gezielt den Kontakt mit verstorbenen Ahnen aufnehmen. Höre, welche Botschaft sie Dir vielleicht zu geben haben. Ehre Deine Vorfahren und danke Ihnen. Es kann auch sehr kraftvoll sein in dieser Zeit Kontakt mit Deinen Eltern und Deiner Familie aufzunehmen. Dies kannst Du real tun, oder - falls sie nicht mehr lebendig sind - im Geiste.


    'Die Ahnenlinie ist eine der wichtigsten Quellen für Deine innere Verbundenheit.'


    "Text von © Dirk Liesenfeld ~ www.Liesenfeld.de"