Beiträge von Fylgja

    Es wird ein Suppenhuhn werden. Immerhin ist Samhain auch ein Schlachtfest gewesen... I

    Da ich mittlerweile zum Hobbyvegitarier geworden bin, wird es zu Samhain wohl die klassische, herbstliche Kürbissuppe.


    Küchenmagie kommt bei mir selten zum Einsatz. Meistens nur zu zwei drei Festen im Jahr. Das spiegelt sich dann in den Zutaten wieder und wie die Gerichte angerührt (Uhrzeigersinn oder entgegen) werden.

    Ich bin sehr praktisch Veranlagt. Heißt es muss schnell gehen und unkompliziert sein.


    Natürlich wird zu Beginn geräuchert.

    Ich möchte dieses Jahr viele Dinge beenden bzw. los werden. Also werde ich wahrscheinlich viel verbrennen. Die Asche sammeln und am nächsten Tag beim Spaziergang verbuddeln oder in ein fließendes Gewässer streuen.

    Relativ unspektakulär. Aber bisher hat das für mich immer gut funktioniert.

    Gerade bei ihrem Fall, bin ich sehr froh nicht religiös erzogen worden zu sein. Meine Eltern sind zwar Christen, sahen für sich aber nie den Zwang in die Kirche zu gehen, mich oder meinen Bruder taufen zu lassen und haben uns auch nicht in diesem Glauben erzogen. Uns wurde immer gesagt das es viele Religionen gibt. Auch sehr fragwürdige, gar gefährliche. Selbst als ich damals, mit ~13, anfing mich mit dem Hexentum etc. auseinanderzusetzen, haben sie mich unterstützt und mich sogar mit Lesestoff versorgt.

    Nach Rechts und Links zu schauen ist immer richtig. Immer neues zu lernen und auch andere Kulturen kennenzulernen. Allerdings sehe ich einen erheblichen Unterschied in der Theorie und Praxis.

    Ich finde es durchaus kritisch, wenn man zB sich der Praktiken amerikanischer Ureinwohner, des Voodoo uä. bedient (also praktisch damit arbeitet), sofern man nicht aus diesem Kulturkreis stammt bzw. dort Ahnen hat.

    Natürlich kann man sagen, wir sind doch heutzutage alle eins. Davon sind wir aber noch sehr weit entfernt.

    Meines Erachtens ist es tatsächlich wichtig sich zu schützen (mit Schutzkreis, Ritual, Beschwörungsformel) aber nicht vor externen (wir sind ja doch alle eins), mystischen Wesen, sondern vor negativen Einflüssen, die die Ziele der magischen Arbeit durch Egoismus, Neid, Habsucht, Hass, etc. ins Negative führen.

    Aber kommen diese Einflüsse nicht meistens von Externen?

    Ich habe überlegt dafür einen neuen Beitrag zu schreiben, aber es passt auch hier eigentlich ganz gut dazu.


    Wie werdet ihr Litha feiern?

    Habt ihr bestimmte Rituale, gehört ihr zu denen die "nur" ihren Altar reinigen oder oder oder? :)


    Ich werde meinen Altar aufräumen, reinigen und das ein oder andere kleine Ritual auffrischen.

    Nicht sonderlich spannend. :D

    Bis auf an Samhain, laufen die Feiertage meistens so bei mir ab.

    Auch wenn Corona das Leben der Meisten nicht positiv bereichert hat, so gab es doch auch die ein oder andere gute Randerscheinung. Für mich war es zu entdecken das über English Heritage die Wintersonnenwende bei Stonehenge per Livestream übertragen wurde. Vorher gab es einige interessante Interviews und kleine Konzerte.

    Das wird dieses Jahr zu Litha widerholt. Wer Interesse hat, und ich hoffe es ist in Ordnung die Links zu posten, findet hier dazu mehr:


    Link zum Livestream bzw. zur Veranstaltung


    English Heritage

    AnamCara: Ich geb dir da ein Stück weit recht, auch wenn meine Vorstellung der Welt da abweicht. Aber tatsächlich erlebe ich immer wieder Menschen die sehr leichtfertig mit solchen Dingen umgehen und dann, da instabil, das schnell aus dem Ruder laufen kann. Allerdings gehe ich davon aus, dass das eher ein Problem in der Psyche desjenigen ist, als tatsächlich ein von Außen kommendes Problem. Aber ich bin auch diejenige, die in den meisten Fällen erst mal alles untersucht und wissenschaftlich angeht und erst dann den Kopf ausschaltet.

    Das denke ich auch. Bei "Spielen" mit Spiegeln, Quija Brettern und ähnlichen, können sich instabile Personen auch schnell Dinge einbilden und sich rein steigern. Was vielleicht sogar noch gefährlicher ist

    An die Bücher von Cunningham komme ich einfach nicht ran. Einerseits wegen dem Thema WIcca und andererseits sagt mir sein Schreibtstil nicht ganz zu.

    Von Vicky habe ich "Der alte Pfad". Eines meiner ersten Bücher. Das Buch war damals eine gute Einführung für mich. Und noch heute lese ich immer wieder gern darin.

    Neben diesem Buch, gehören "The Green Witch" von Arin Murphy-Hiscock ; "Poppets and Magical Dolls" von Lucya Starza und "Utterly Wicked" von Dorothy Morrison zu meinen Favouriten. Alle Bücher sind eher für die Praxis ausgelegt, aber bieten auch viel Grundlagenwissen.


    ...guten Büchern.

    Ich persönlich tue mich sehr schwer damit, gute Literatur im Bereich Magie, Rituale etc. zu finden. Vor allem welche die auf Deutsch sind und nicht von Wicca handeln (nichts gegen Wicca! - ist nur nicht mein Interessengebiet). Daher sind die meisten meiner Bücher in Englisch und Importe aus England, sowie den USA.

    Woher bezieht ihr eure Literatur? Seid ihr die typischen Amazon Käufer? Welches Buch hat euch am meisten in eurem Wirken und Wissen voran gebracht?

    Das fand ich als Kind immer interessant. Ich habe einige Male mitgespielt und zugeguckt. Natürlich hatten alle Geschichten zu erzählen, was ihren Freunden danach furchtbares passiert ist, sie etwas gesehen oder anschließend geträumt haben. Jeder hatte auch seine spezielle Variante, mit der es garantiert funktionieren würde.

    Es funktionierte nie.

    Was ich damals sehr schade fand. Serien wie X Factor, PSI Factor oder Poltergeist The Legacy (sofern die noch jemand kennt :D ), fand ich außerordentlich spannend und hoffte deswegen immer das etwas passieren würde.