Beiträge von Seelenwandlerin

    Danke Ralph, sehr schön auf den Punkt gebracht. :)

    Danke Euch allen Beteiligten für diese tolle Diskussion:), die in mir immer wieder für Konflikte sorgt vor allem gerade die Frage, dass man nichts verlangen darf, was man selbst einfach so bekommen hat... und damit gekoppelt natürlich die Frage, der Wertigkeiten ohne zu bewerten, der Wertschätzung und wo hört es auf und geht in eine Art Aufopferung über? sehr geiler und differenzierter Austausch hier, das gefällt mir:thumbup:

    @ Fuechsin: Ja die Mentalität mit dem was nix koscht taugt nix, finde ich genauso doof. Aber mir erscheint es in den letzt 30 Jahren eher um das Gegenteil zu gehen, das nicht wirklich besser ist:

    alles umsonst oder super billig haben zu wollen wofür andere ihre Zeit und Energie reinstecken. Geiz ist immer noch geil und die meisten freuen sich doch, wenn sie wieder was irgendwo billig ergattert haben...


    Es geht ja aber auch um Wertschätzung und Dankbarkeit wie Du sagst und die kann man nicht erzwingen, die kommt genauso von Herzen bzw. aus der Eigenverantwortung oder eben nicht.

    Amrosine: Ich verstehe was Du meinst und denke es ist ein ganz spezielles Beispiel, das Du vor Augen hast, nämlich Leute mit wenig Geld, die gierigen scharlatanen gegenüberstehen - glaub mir das ist auch mir ein Dorn im Auge, wenn andere abgezockt werden, die sich womöglich dafür verschuldet haben, das ist klar.

    Menschen in der Not zu helfen ist natürlich ehrensache, aber nicht für jeden selbstverständlich, auch klar.


    Ich frage mich halt ob und warum, "spirituelle Gaben" anders zu behandeln sein müssen

    als andere Talente oder zB körperlich gesund auf die Welt zu kommen. Denn dann könnte man auch sagen, wenn ich zwei gesunde Hände habe und es gibt jemand, der hat das nicht, dann wäre ich vergleichbar "ehrenhalber" verpflichtet, ihm umsonst zu helfen, weil ich kann ja auch nichts dafür, dass ich nicht behindert bin und der andere schon, oder weil einer einen Unfall hatte; dann müsste der Großteil der Bevölkerung erst mal viel Dienst am Menschen umsonst verrichten und dann noch zusätzlich wo anders das "Geld verdienen", um die Rechnungen zu bezahlen. An sich ein interessanter Ansatz, jedoch vermutlich schwierig in der Umsetzung.


    Denn die Ursache, warum einer gesund ist, ist dieselbe wie wenn einer ne "Gabe" hat, sie wurde mitgegeben und man darf verantwortungsbewusst damit umgehen. Ich glaube das ganze dreht sich mehr um das Unrecht, das

    möglich ist, wenn man generell am längeren Hebel sitzt (denn finanzielle Abzocke geschieht ja nicht nur im

    spirituellen Bereich), als darum, ob man eine Vergütung "verlangen" darf. Das Problem liegt ferner noch bei der fehlenden Messbarkeit von Heilung, sie ist subjektiv und für den einen bedeutet, einen Beinbruch zu heilen die Welt und der andere ist froh, wenn er nicht so schnell wieder arbeiten gehen muss. Ebenso verhält es sich mE mit energetischer Heilung.

    Naja ich denke Massenveranstaltungen können schon eine besondere Energie haben, ein eigenes Feld kreieren... ich finde es gut, dass die Menschen wieder suchen, auch wenn unter den Anbietern nicht alle gleich begabt

    sind und vielleicht manche eher unedlere Motive hegen...

    Ich frage mich halt nur, warum man kein Geld dafür nehmen sollte, wenn man das von Herzen tut und

    damit wirklich seine Berufung lebt? Das würde ja bedeuten, dass man sich weiterhin in einem Beruf herumquälen muss, um Miete und Rechnungen bezahlen zu können... sich seine Berufung quasi wieder "sauer verdienen" muss, wie ein Luxus ..... ich sehe da ehrlich gesagt nicht so arg viel sinn...aber vielleicht kann mir das ja jemand mal erklären? :/