Beiträge von Fuechsin

    Heute mal kein Rezept, aber einfach mal die simple Frage: Wie wichtig ist das Theme Kochen und Essen für euch in spiritueller Hinsicht?


    Für mich ist das eine der praktischsten Formen der Magie. Sie geschieht quasi nebenbei, ist selbst mit dem Papst in der Küche durchführbar und für mich nicht mehr weg zu denken.


    Wie vermutlich aufgefallen sein dürfte, orientiere ich mich dabei auch am Jahrekreis, backe Brot für Feste, versuche dabei auf industrielle Verarbeitung zu verzichten, bespreche Zutaten.

    Gestern ging das nun soweit, dass ein Freund jetzt zu Samhain ein frisches Huhn mitbringen wird. Bei ihm aufgewachsen, gepflegt und nun alt; müde.


    Es wird ein Suppenhuhn werden. Immerhin ist Samhain auch ein Schlachtfest gewesen... Ich weiss, das geht manchen zu weit, zu tief. Aber für mich wird das nochmal etwas besonderes sein. Eine Anerkennung an das Leben, den Tod und das Opfer. Und so wird es aich Zubereitet werden.


    Agrostemma: Vielleicht bringst du ein paar Kartoffeln mit? Einbrenn- Suppe mit Kartoffeleinlage!?😋

    Ich bin eine der Menschen mit denen Agrostemma Samhain feiern wird und freue mich sehr auf diese drei Tage.


    Samhain ist für mich schon so viele Jahre mein Anker- und Wendepunkt. Dieses Jahr freue ich aber wirklich noch einmal deutlich mehr darüber und bin sehr gespannt.


    Größere Rituale mit Anderen hatte ich schon, aber diese Menschen waren mir nicht so nah, wie die, mit denen ich jetzt feiern werde. Es wird gut!!!

    Fylgja: Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass meine Urgroßmutter Cherokee war und meine Familie immer noch auf diesem Land lebt... und ich hier deswegen auch vielleicht einen natürlichen Zugang habe.


    Was meine Ausflüge in den südamerikanischen Schamanismus angeht, habe ich eine liebe Bekannte aus Kolumbien, die mit mir ihr Wissen teilt und mich in praktischen Dingen unterweist. Jedoch bleiben diese Dinge eher oberflächlich und das empfinde ich auch gut so, denn es ist ihre Kultur und nicht meine. Sie gibt mir, was sie mir geben will und was sie glaubt, das ich es annehmen kann.


    Was das Thema Vodoo und so weiter angeht... da laße ich die Finger davon. Das ist mir so weit entfernt von meiner Welt und hat mich persönlich auch nie wirklich angezogen.


    Ich denke wir haben einen natürlichen Bezug zu den Dingen, die zu uns gehören. Wir haben nur verlernt diese Verbindung wahr zu nehmen und dann auch zu nutzen. Manchmal braucht es aber auch einfach Umwege um zu verstehen, was wirklich der Kern der Sache/unsere Bestimung/what ever ist.

    … ja wohin führen sie denn eigentlich?!

    Und welcher ist der richtige?


    Ich bin, wie der eine oder andere mitbekommen hat, Mitglied des OBOD und sehe meine Wurzeln im keltischen. Das heißt aber nicht dass ich mich nicht wo anders auch bediene.


    Zur Zeit würde ich mein Wirken am ehesten schamanisch beschreiben. Weit Weg von hohem Ritus und festgelegten Abfolgen. Dabei fließen sehr viele unterschiedliche Dinge mit ein.


    Einem Zufall verdanke ich Kontakt zum Süd- und auch zum nordamerikanischen Schamanismus und nutze vieles was ich dort lerne und erlebe auch in meinen Ritualen. Manche können damit nicht wirklich umgehen, wünschen sich strengere Orientierung an „keltischen Überlieferungen“ (wo sind die bitte?!)…


    Wie handhabt ihr das? Streng euren Weg entlang, ohne Rechts und Links zu schauen oder nehmt ihr mit was sich euch bietet?

    Auf Grund meines Berufs und den damit verbundenen Arbeitszeiten fällt mein Litha zumindest am eigentlich Tag sehr bescheiden aus.


    Aktuell befinde ich mich auf den Weg zum Pfeifenhüter und werde meine Einweihungszeremonie mit der Sonnenwende verbinden.


    Tatsächlich feiern wir in der Gruppe am Freitag Nachmittag am Flussufer (wenn das Wetter mitspielt) mit Musik und Baden, einem kleinen, lockeren Ritual.


    Und dann auch später Online mit meiner Gruppe. Litha ist für mich Leichtigkeit, Lebenslust, Freude und ein Funken Wehmut (auch wenn der bei mir als Winterkind wirklich sehr sehr verhalten ausfällt und ich Frau Holles Nebelgewand herbeisehne).

    Glaubst du generell nicht an Geister, Naturgeister und was es sonst noch für Wesen geben soll?

    Ich glaube durchaus daran, aber ich vermute stark, dass meine Vorstellung von denen anderer Menschen abweicht. Ich gehe nicht davon aus, dass irgendeines der Wesen Lust und Zeit hat mit mir so was zu machen. Wozu auch. Kommuniktation findet meiner Meinung nach anders statt...


    AnamCara: Ich geb dir da ein Stück weit recht, auch wenn meine Vorstellung der Welt da abweicht. Aber tatsächlich erlebe ich immer wieder Menschen die sehr leichtfertig mit solchen Dingen umgehen und dann, da instabil, das schnell aus dem Ruder laufen kann. Allerdings gehe ich davon aus, dass das eher ein Problem in der Psyche desjenigen ist, als tatsächlich ein von Außen kommendes Problem. Aber ich bin auch diejenige, die in den meisten Fällen erst mal alles untersucht und wissenschaftlich angeht und erst dann den Kopf ausschaltet.

    Ich glaube der Reiz ist kein Reiz, sonder eher mein Wunsch mir immer wieder zu beweisen, dass ich "recht habe".


    In mein Weltbild passen keine "hängengebliebenen Geister und böse Wesenheiten". Wenn das sich was bewegen würde, dann wäre das mein Unterbewusstsein, oder das von denen die da eben dabei sind. Was, wenn jemand zum Beispiel eine Frage über mich stellen würde, deren Antwort nur ich kenne und ich mich in dem Moment raushalten würde. Dann gäbe es keine Antwort oder nur eine Falsche.


    Aber was wäre, wenn nicht?! Wenn die Antwort richtig wäre... Was wäre dann?! Entweder es wäre ein Zufallstreffer oder es würde mein Weltbild, dass ich mir seit Jahren mache, komplett in Frage stellen.


    Und siehe da: Der Fuchs hat seine Neugier soeben selbst gebremst. Ich verzichte! Vorerst!

    Ich versteh ziemlich gut, was du meinst. Das ist tatsächlich nicht einfach.


    Bücher auf deutsch, die dann auch noch was taugen, sind tatsächlich nicht so einfach zu finden. Zumal es eben auch eine "Geschmacksfrage" ist. Aber ich muß sagen, dass es doch so ein paar Schätze in meinen Schrank geschafft haben.


    Was sich bei der Suche nach guten Büchern für mich persönlich bewährt hat, ist, dass ich immer erst mal das Internet nach einer Leseprobe durchforste. Gerade auf den Verlagsseiten findet man häufiger auch mehr als nur die ersten drei Seiten und kann sich schon mal ein ganz gutes Bild davon mache, was einem im Buch erwartet.


    Dennoch ist der Anteil an englischen und amerikanischen Büchern in meinem Regal inzwischen deutlich höher, als der Anteil an Deutschen. Grundsätzlich wäre vielleicht noch zu erwähnen, dass in amerikanischen Büchern auf denen Wicca drauf steht in ca 85 % der Fälle nicht Wicca drin ist. Starhawk zum Beispiel wird ein ewiges Diskussionstheme sein, da sie eben keine traditionelle Wicca ist. Ihre Bücher haben zum Teil wirklich gute Themen und sie schreibt mit einer gewissen Prise Humor, was ich persönlich sehr schätze.


    Gleiches gilt für den "bösen" Scott Cunningham. Man liebt oder hasst ihn. Er ist Praktiker, kein Schwätzer und genau so sind seine Bücher. Einfach, simpel und darauf ausgelegt ins Tun zu kommen.


    Bücher beziehe ich in den meisten Fällen gebraucht, wenn es möglich ist. Es schon die Umwelt, meinen Geldbeutel und da ich ständig in allen Bücher rumkritzeln muß,... aber ganz A***frei bin ich auch nicht, denn ich besitze einen Ebook- Reader, da vielen Bücher im Ebookformat deutlich günstiger sind und mein Unlimited Abo nutze ich auch seit vielen Jahre sehr exzessiv.


    Bücher, die mich persönlich weiter gebracht haben?! Das kommt drauf an, in welchem Bereich.


    Ich arbeite mit meiner Gruppe mit " Wege zu den alten Göttern" von Vicky Gabriel. Es ist ein unfassbar gutes Buch mit Tiefgang. Zumindest wenn man sich drauf einläßt.

    Persönlich waren "Frauenheilkraft" von Sonia Emilia Rainbow und " Der heilige Kreis" von Scout Cloud Lee zwei Bücher, die mich sehr berührt hat.


    Was mein "magisches" Dasein angeht, könnte ich jetzt eine endlose Liste anführen, denn sie haben mich alle auf die eine oder andere Art beeinflusst. Und sei es nur darin, wie ich es nicht machen möchte. Aber ja ich lese auch Starhawk und liebe das Kitchen Witchery Lexikon von Cunningham.


    Aktuell vielleicht noch liebstes Buch: The Medicine Wheel Workbook von Sun Bear

    Das kenn ich... ich hatte auch viel zu Panik, dass sich tatsächlich was bewegt.


    Inzwischen wäre ich versucht einen Versuch zu starten. Mal sehen. Falls ich wirklich eins mache, werde ich wohl meine Neugier nicht zügeln können. Aber erst mal sind andere Sachen wichtig.

    Wir hatten es hier irgendwo mal vom Thema Witchboard und dank Netflix kam mir das Thema nun auch wieder unter.


    Meine Erfahrung damit ist nicht sehr gross und selbst " Gläserrücken", was in meiner Jugend zu ziemlich jeder noch so miesen Übernachtungsparty gehörte, hab ich immer verweigert.


    Ich mag die Optik der Bretter und überlege ob ich wohl einfach mal eins herstelle irgendwann. Ein reines Dekostück, weil es so schön in meinen Arbeitsraum passt...


    Wie sind eure Erfahrungen damit? Habt ihr welche?

    Vicky Gabriel ist keine unbeschriebenes Blatt, wenn es um das Thema Hexentum und Schamanismus geht. Bereits 2002 veröffentlichte sie ein Buch mit dem eher abschreckenden Titel " Teen Witch", das, trotz des Titels, eines der Besten auf dem Markt für Junghexen sein dürfte. Zumindest ist dies meine persönliche Meinung und da es das Buch nur noch antiquarisch gibt, wartet es hier im Regal darauf, dass ich es meiner Tochter vermachen kann, wenn die Zeit reif ist.


    Gabriels Arbeit und ihre neueren Bücher sind eher im Bereich des Schamanismus angesiedelt, sind jedoch eine Bereicherung für alle, die sich nach mehr Naturverbundenheit und Balance sehnen.


    Das Buch " Wege zu den alten Göttern" ist ein Buch in 13 Kapiteln, die den Mondzyklen entsprechen. So begleitet das Buch durch ein ganzes Jahr. Mit Atemübungen, Meditationen, den Jahreskreisfesten und den jeweils vorherrschenden Energien. Das Buch ist reichhaltig und für einen Neueinsteiger ist die Tragweite der einzelnen Kapitel beim ersten Mal nur schwer zu erfassen, dennoch "machbar", denn Gabriel wird nicht müde zu betonen, dass alle Erfahrungen, Wahrnehmungen usw. individuell sind und ein Entwicklungsprozess.

    Für erfahrenere Wanderer im Jahreskreis und "alte Hasen" bietet es genug Tiefe um immer wieder anerkennend zu Nicken und die eine oder andere Anregung mitzunehmen und das endlich auch mal Männer anspricht.


    Alles in allem eine rundes Buch, dass viele Jahre Begleiter sein kann und nie langweilig und überholt sein wird.


    Wege zu den alten Göttern- Vicky Gabriel & William Anderson

    ISBN-10: 3935581157

    Preis: 22 €

    Deine Erzählung liest sich sehr schön.


    Wir verlernen leider viel zu häufig die Dinge, die wir als Kinder als selbstverständlich empfunden haben. Dabei scheinen sie wichtig zu sein für ein erfülltes, zufriedenes Leben.


    Aber ganz oft erleben wir auch, das solche Dinge wiederkehren. Speziell dann, wenn unser Leben aus den Fugen gerät... Und dann ist es besonders schön, dass man es so willkommen heisst, wie du es tust.

    So mehr oder minder regelmäßig werden wir uns in Zukunft online verabreden für gemeinsame Meditationsstunden, Yoga, Qoya und was uns sonst noch so mit der Zeit einfällt.


    Im kleinen privaten Rahmen, wo auch die Speckröllchen geliebt und nicht kaschiert werden müssen und wo jeder auch gerne die Webcame auslassen darf, der sich so wohler fühlt. Wer sich also gerne beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen und darf mich gerne kontaktieren für den nächsten Termin

    Auch hier ein Weilchen her und tatsächlich ein nicht mehr ganz fremdes Thema inzwischen. Und das durch eine kleinen " Zufall" in Form einem älteren, kleinen Mineraliensammlers, der den halben Sommer in der nicht ganz unbekannten Grube Clara in Wolfach und in der Umgebung herumbuddelt.


    Um die Kinder von diesem Hobby zu begeistern, hat der nette Herr bei schönem Wetter ein kleines Ständchen vor seiner Haustür und verkauft dort seine Funde und was ihm sonst noch so zugetragen wird. Das mein Tochterkind von kleinen Glitzersteinen begeistert ist, brauche ich vermutlich nicht extra zu erwähnen und natülich wird dann auch Frau Fuchs öfter schwach.


    Inzwischen sind her so einige Steine eingezogen. Immer sehr unwissend gekauft um dann zu merken, der passt gerade zur Situation. Selbst bei meiner Migräne habe ich inzwischen gute Erfahrung gemacht sie Serpentin Augensteinen, die ich dann ausnahmsweise mal woander erworben habe.


    Einer meiner liebsten Steine ist ein Rauchquarz... er ist ein Trickster; genau wie der Fuchs der mich begleitet. Die meisten halten ihn auf den ersten Blick für einen Bergkristall und erst beim zweiten, dritten Blick offenbart er sein Geheimnis. Er ist nicht das, was er zu sein scheint.

    Ein dreiviertel Jahr seit dem letzten Eintrag und inzwischen etliche Reikisitzunden später.

    Covid-bedingt so gut wie alle in Fernübertragung, aber nicht weniger effektiv.


    Das Feedback war bisher durchweg gut und die Energien für den Empfänger ebenfalls durchaus spürbar.


    Der Freund, der von mir eingeweiht wurde, arbeitet ebenfalls sehr erfolgreich damit und ich bin froh, dass ich diesen Weg, wenn auch mir großer Skepsis, dann doch gewählt habe.

    Alles in allem kann ich sagen, dass es doch einiges verändert hat. Energien wahrzunehmen fällt mir inzwischen sehr leicht, was jetzt nicht immer nur positiv ist. Denn das beinhaltet natürlich nicht nur die Guten und Postitiven.


    Früher konnte ich mir einfach einreden, es mir einzubilden.. nicht sicher zu sein. :D