Beiträge von Agrostemma

    Lavendel (Lavandula angustifolia)


    Sammelzeitpunkt: Juni-August. Gesammelt werden die Blüten vor ihrer völligen Entfaltung.



    Wirkung: Als Tee getrunken wirkt Lavendel als leichtes Beruhigungsmittel und gegen nervöse Erschöpfung. Er sorgt für einen guten Schlaf und kann nervös bedingte Magen-Darm-Leiden lindern.

    Das Öl findet äußerlich angewendet als Einreibung gegen rheumatische Beschwerden Anwendung.



    Verwendung:

    Innerlich: 2 Teelöffel je Tasse in heißem Wasser für 10 Minuten ziehen lassen. 2-3 mal pro Tag.



    Äußerlich als Badezusatz: 50 g in 1 Liter kochendes Wasser für 10 Minuten ziehen lassen, dann dem Badewasser zugeben. Nach dem Bad ist Bettruhe empfehlenswert.



    Wichtig: Bei allen ätherisch-Öl Drogen ist darauf zu achten, dass ein Deckel während dem Ziehen oder zwischen den Schlücken auf dem Gefäß liegt. Ätherische Öle sind leicht flüchtig und verdampfen rasch aus dem Tee. Auch das Lagergefäß der getrockneten Droge muss dicht sein. Dies ist beispielsweise auch bei Kamille, Pfefferminze, Thymian, Melisse zu beachten.



    Räucherung: Im Mittelalter wurde Lavendel zum Ausräuchern von Pesthäusern und Krankenzimmern verwendet. Es sollten die „schlechten Dünste“ vertrieben und Epidemien verhindert werden.

    Der Duft des Lavendel reinigt den Raum und vertreibt negative Schwingungen. Durch seinen intensiven, aromatischen Geruch wirkt er beruhigend, besänftigend und lässt Liebe und Frieden einkehren.

    Kombinationen: mit Johanniskraut.



    Im Mittelalter wurde der Lavendel hauptsächlich aufgrund seines Wohlgeruchs geschätzt. So wurde er als duftender Badezusatz verwendet, speziell bei Gliederschmerzen und Gebärmutterleiden. Sein Gattungsname „Lavandula“ rührt vom lat. lavare = waschen her. Bei Hildegard von Bingen wird die insektenabwehrende Eigenschaft des Lavendels angepriesen und auch heute finden sich noch oft kleine Büschel von Lavendel in Kleiderschränken zur Mottenabwehr und um die Wäsche zu beduften.

    @ Amrosine: Lässt du Müll in deinem Wohnzimmer liegen, wegen Ying und Yang? :S

    Wäschst du dich manchmal nur zur Hälfte, weil du die dreckigenStellen einfach nicht beachtest und nicht an dich ranlässt?

    Manchmal muss man sich eben auch einen schönen Platz schaffen, denn die Welt ist eben, wie du sagst, voll von negativen Sachen. Oft kann man daran nichts ändern, dann darf man es nicht an sich ranlassen, da hast du ganz recht.

    Aber wenn man mal die Chance hat, es zu verbannen in die Vergessenheit, warum sollte man es dann nicht tun?

    Dennoch verstehe ich deine Sichtweise auch zum Teil, nur überzeugt es mich nicht ganz.

    Und nicht lesen ist einfach gesagt, wenn man neugierig ist.:/||

    Für die Felle will ich nichts haben. Die bekommst du gerne so von mir, da ich keine Verwendung dafür habe.

    Ansonsten bin ich stets interessiert, Neues zu lernen. Klar!

    Beim Schlendern durch den Mystikwald bin ich nun auf diesen Thread gestoßen.

    Ich mag den Mystikwald, da die Bewohner sehr respektvoll und tolerant sind.

    Eine schöne Stimmung, die hier herrscht. Das Lesen dieses Threads hat mich plötzlich sehr traurig gemacht, da ich

    daran erinnert wurde, wie die Welt "da draußen" ist und welche Menschen auf dieser Welt unterwegs sind.


    Wenn ich im realen Wald unterwegs bin, habe ich oft eine Plastiktüte dabei und sammle den Müll auf, den andere weggeworfen haben.

    Hier habe ich jedoch keine Administratorrechte, deshalb Moncreiffe : Wäre es nicht eine Idee, den Thread zu löschen?

    Ich fände, es hätte nichts mit Zensur zu tun, da hier keine andere Meinung, sondern lediglich das Gestänker eines, am Mystikwald uninteressierten Trolls, entfernt würde.

    Der Informationsgehalt des Gelöschten wäre Null.

    Niemand muss mehr Zeit aufwenden, Dinge zu lesen, die nur negative Gefühle auslösen.

    Der Wald wäre wieder sauber.

    Und manchmal ist das Vergessen von unschönen Dingen besser, als das penible Archivieren jeglichen Auswurfs, den ein vorüberziehender Querulant im Wald meinte absondern zu müssen.



    Johanniskraut, Tüpfel-Johanniskraut, Hartheu (Hypericum perforatum)



    Sammelzeitpunkt: Leicht zu merken: Um Johanni (24.6.) blüht das Johanniskraut. Für einen Tee wird das ganze Kraut zur Blütezeit gesammelt. Zur Herstellung des Rotöls werden die gelben Blüten gesammelt.



    Wirkung: Johanniskraut wirkt antidepressiv bei leichten Depressionen. Dabei ist zu beachten, dass die Wirkung nicht sofort einsetzt, sondern erst nach 4 Wochen.Wichtig: Die Wirkung zahlreicher Medikamente (auch der Verhütungspille!) wird durch das Johanniskraut verhindert. Außerdem wird die Haut lichtempfindlich (Photosensibilisierung).

    Äußerlich wirkt Johanniskraut gegen Verletzungen und Verbrennungen (Rotöl)



    Verwendung:

    Innerlich: 2-4 g der getrocknete Droge mit kochendem Wasser übergießen, 5-10 Minuten ziehen lassen.

    Äußerlich: Auftragung des Rotöls



    Räucherung: Zum Bannen von bösen Geistern, gegen Melancholie. Der Duft erinnert an frisches Heu. Traditionell verwendet bei Feiern zur Sommersonnenwende.

    Kombinationen: mit Lavendel


    Zur Herstellung von Rotöl werden die frischen Blüten zerstoßen und in Pflanzenöl gelegt. Das Ganze in einem Glas für 3 Tage in der Sonne stehen lassen, danach abseihen und kühl und dunkel lagern.


    Johanniskraut ist bereits im Mittelalter als Kraut gegen böse Geister, Dämonen und sogar den Teufel bekannt, daher auch die Namen Hexenkraut oder Teufelsflucht („fuga daemonum“ ).

    Zerreibt man die gelben Blüten, tritt roter Saft aus, was früher als das Blut Johannes des Märtyrers gedeutet wurde.


    Sehr viele Legenden ranken sich um das Johanniskraut. Eine davon möchte ich kurz erzählen.

    Ein Mädchen hat sich mit dem Teufel eingelassen und einen Bund geschlossen. Schließlich wollte der Teufel das Mädchen ganz in seine Gewalt bringen. Daraufhin flüchtete sich das Mädchen zu einer Johanniskrautpflanze, die als wirkmächtige Schutzpflanze seit jeher bekannt ist und wurde von dieser vor den Nachstellungen des Teufels beschützt. Der Teufel geriet daraufhin in Zorn und fasste den Entschluss, sich am Johanniskraut zu rächen. Er nahm eine Nadel und durchstach die Blätter des Johanniskraut. Dies ist noch heute sichtbar. Hält man ein Blatt gegen das Licht, sieht man viele kleine „Löcher“. (Tatsächlich handelt es sich jedoch nicht um Löcher, sondern um Ölbehälter. Der Artname „perforatum“ = durchlöchert, gibt einen Hinweis auf dieses Merkmal.)

    Da ich in der Landwirtschaft tätig bin, komme ich momentan leider zu nichts.

    Dein Rezept finde ich aber klasse.

    Neulich habe ich voll Stolz meinen ersten Honig geerntet.

    Und dank dir ein Rezept, wo man viel Honig gebrauchen kann. :)

    Agrostemma ist der Gattungsname einer meiner Lieblingsblumen, der Kornrade (Agrostemma githago)

    Meine Oma hat mir diese Pflanze in meiner Kindheit gezeigt. Sie ist sehr selten geworden, aber in meinem Garten habe ich ihr ein Eckchen reserviert, wo sie wachsen kann.

    Ich kann euch allgemein nur raten, offen für Heilsteine zu sein.

    Zum einen sind sie stets individuell. Es bereitet Freude, seinen eigenen, passenden Stein auszusuchen, der einen in Form, Farbe und Gestalt anspricht und unverwechselbar ist.


    Wenn ihr euren Stein habt, gibt es viel über ihn zu entdecken und herauszufinden.

    Zunächst könnt ihr seine chemischen und physikalischen Eigenschaften in Erfahrung bringen.

    Dann seine Geschichte und Entstehung. Der Klumpen, den ihr in der Hand haltet entstand entweder in glühend heißer Lava in Vulkanen oder hat sich über Jahrmillionen langsam in Erzlagerstätten auskristallisiert. Oder wie beim Bernstein entsand er aus Baumharz. Und nun liegt er im 21. jahrhundert in eurer Hand.


    Bereits unsere Ahnen haben diese Steine als Ritualgegenstände genutzt und so hat fast jeder Stein seine eigene Mythologie und ist in vielen Kulturen der Welt seit Jahrtausenden verwendet worden. Auch diesen Geschichten nachzugehen ist interessant.


    Am Ende wisst ihr so viel über euren Stein und er ist mit so vielen Assoziationen aufgeladen, dass er sehr wirkkräftiger ist.

    Dabei ist er ein Geschenk der Mutter Erde, wunderschön anzusehen und (meist) natürlich.

    Der Hämatit


    Ein sehr schöner Stein der aus Eisenoxid besteht und daher einen spiegelnd-metallischen Glanz hat.


    Er fühlt sich kalt und klar an. Seine Wirkung ist, dass er Mut und Standfestigkeit fördert.

    Der Amethyst


    Geschichtlich war er stets als Schutzstein bekannt. Schon sein Name stammt vom griechischen "amethystos" (nicht betrunken) und sollte vor Trunkenheit schützen.


    Den Amethyst verwende ich gerne in der Mediation. Er klärt die Gedanken und fördert die Konzentration.

    Dabei vermittelt er Ruhe, Frieden und Geborgenheit.

    Sehr gerne stelle ich hier ein paar Steine vor und wie ich sie wahrnehme.


    Der Fluorit:


    Dieser Stein kommt in vielen Farben vor, je nach enthaltenen Spurenelementen.

    Er hat die Eigenschaft, bei Bestrahlung mit UV-Licht zu fluoreszieren und war Namensgeber für den Effekt der Fluoreszenz.


    Der Stein hat eine eher geringe Härte und fühlt sich als Trommelstein/Handschmeichler "weich" und sanft an.


    Der Fluorit wirkt positiv auf Nerven und Gehirn, stärkt die Konzentrations- und Auffassungsfähigkeit und hilft gegen Ängste.


    Ich nehme ihn sehr gerne, wenn ich meditiere und lege ihn mir dabei auf das Stirn-Chakra.

    Habe ich hingegen Sorgen und Ängste und kann deshalb nicht einschlafen, nehme ich ihn einfach in die Hand und halte ihn fest.

    Beruhigend wirkt er auch, wenn er auf das Solarplexus-Chakra gelegt wird.


    Obwohl ich einen Stein besitze, der nicht durch seine Farbe oder Form beeindruckt, sondern im Gegenteil der unscheinbarste in meiner Sammlung ist, ist er mein Lieblingsstein geworden.

    Ich verwende Heilsteine bereits seit vielen Jahren und nutze sie sehr gerne.


    Einleitend möchte ich erwähnen, dass ich sehr den Ideen der Chaosmagie anhänge und dazu einige Gedanken erläutern.

    Rituale und Zeremonien, Paraphernalia und Ritualgegenstände können vom Praktizierenden selbst erdacht werden, ganz individuell zugeschnitten auf die persönlichen Präferenzen.

    Die Wirkung der Rituale und Gegenstände wird stets durch den Grundsatz der Entsprechung von Makrokosmos und Mikrokosmos herbeigeführt. Man muss sich mit den Kräften gleichschalten - was geistige Arbeit ist. Dies gelingt mir mit

    Paraphernalia und magischen Ritualen besser als ohne. Stellt euch vor, ihr möchtet ein bestimmtes Ziel erreichen und hierzu die Kräfte der Anderswelt nutzen, sprich magisch Arbeiten. Wie wird sich eure geistige Stimmung und Gleichschaltung besser hervorrufen lassen - in einem Büroraum, ganz alleine auf die geistige Welt konzentriert ohne Hilfsmittel, oder in einem schön gestalteten Raum, in dem bereits unser emotionalster Sinn durch Weihrauch angeregt wird, nur das Kerzenlicht den Raum erhellt, die Ohren schöne Klänge wahrnehmen und ich symbolträchtige Gegenstände nutze, auf die man sich konzentriert und dadurch sich auf sein Ziel konzentriert. Je stärker der Glaube an die Wirksamkeit der Gegenstände, desto leichter wird das Werk gelingen. Daher sind Paraphernalia umso wirkkräftiger, je mehr "Geschichte" sie tragen (beispielsweise, wenn sie geweiht wurden, sie sehr alt sind, die Zeremonie aus Büchern entnommen wurden und so vermitteln, dass es sich um besonders geeignete, wirkungsvolle Rituale handeln muss.


    Nun aber zu den Heilsteinen:


    Ich habe sie gewählt, da sie zunächst einmal ganz einfach die Sinne ansprechen und somit meine Gefühle, mein Innerstes gut erreichen. Sie sind bunt, mit schönen Mustern und ganz individuell gestaltet. Allein das Ansehen macht Freude. Dann das Fühlen. Sie fühlen sich oft ganz unterschiedlich an. Mal rau, mal metallisch, mal ganz glatt, mal zart und warm (Speckstein).


    Ein weiterer Aspekt ist, dass man sich immer vor Augen führen muss, dass es diese Stein schon gab, bevor es uns Menschen gab. Sie decken eine extrem lange Spanne der Erdgeschichte ab und ihre Entstehung reicht weit zurück. Sie sind ein wundervolles Geschenk der Erde, in der sie bis zu ihrer Entdeckung versteckt waren.


    Nicht zuletzt sind sie in Ketten oder notfalls einfach in der Hosentasche gute Begleiter, deren Kraft man so stets bei sich tragen kann.

    Wer ein erfrischendes Getränk für den Sommer haben will, kann sich, wie bereits von Füchsin erwähnt, einen Sirup machen, der mehrere Jahre haltbar ist.


    10 Holunder-Rispen

    2 Biozitronen

    40 g Zitronensäure (also das reine kristalline Pulver)

    600 ml Wasser

    500 g Zucker

    Zucker, Zitronensäure in kaltem Wasser auflösen, Zitronenscheiben und entstielte Holunderblüten dazugeben

    3 Tage in Sonne stehen lassen -> absieben


    Am liebsten mag ich es mit Sprudelwasser aufgegossen.


    Und als Variante kann man noch Kräuter dazugeben, also einen Almdudler selber machen.

    Hierfür gebe ich noch Minze, Melisse, Rosmarin und Giersch dazu.